Wienerwald Weitwanderweg 404 - Marathoncup Austria

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11.5.2017 => Durchwanderung des Wienewald Weitwanderweg 404
Heute starteten Johannes Macho und ich die vierte von fünf Etappen von Hainfeld nach Altenmarkt/Tr. über 46km.
Es ist die Königsetappe von Hainfeld => Hainfelderhütte => Unterberg => Kieneck => Hocheck => Altenmarkt/Tr. Die Königsetappe deshalb, weil dieser Abschnitt mit Abstand der schwierigste und anstrengenste Teil dieses 404 ist.
Der Weg hat eine Gesamtlänge von 222 km und wurde mit dem Messrad vermessen.

Die Anreise nach Hainfeld heute mit dem Auto. Ich stellte mein Auto bereits in den Zielort Altenmarkt/Tr.und fuhr mit Johannes mit nach Hainfeld zum GH Schöbinger. Damit haben wir die komplizierte und für mich teure Anfahrt umgangen und konnten um 5Uhr45 früh starten.
Das Wetter heute wieder sonnig und mit nur +2°C in der Früh noch sehr frisch, aber das änderte sich im Laufe des Tages sehr schnell und es wurde rasch wärmer. Gute äußere Voraussetzungen für diese heutige Tour.







Abmarsch in Hainfeld 420hm vom GH Schöbinger um 6.45Uhr. Richtungsschilder in Hainfeld vor der Kirche. Der Anstieg auf die Hainfelderhütte 922hm steht bevor.

Die Liasenboindhütte auf 640hm. Den Heinrich Hubersteig folgen wir nicht auf den Weg zur Hainfelderhütte.

Wir nähern uns an und nehmen nicht die Zufahrtsstraße sondern folgen brav der Markierung des 404.

Fast schon oben. Der erste Blick auf die Hütte knapp vor der Ankunft.

Wir sind da!

Johannes hoch erfreut auf der Hainfelderhütte. Ich bin halt schon etwas Müde hinter Johannes hinterher.

Nachdem Johannes uns ins Hüttenbuch eingetragen hat folgen wir der Markierung wieder weiter.

Meist bergab erreichen wir den Bauernhof in Schönleiten nach 6,22km.

Schönes Panorama kurz nach Schönleiten. Ebenfalls dieser Bildbaum rechts neben der Straße.

Wir bewegen uns dem Kruckensattel zu. Sehr schönes gepflegtes Wegkreuz vor dem Gehöft in Unterhöhenberg.

Hinweischilder bei Unterhöhenberg

Ankunft am Kruckensattel 11,16km geschafft. Johannes wie immer vor mir.

Das Gehöft Reiter und Johannes schnellen Schrittes vorbei. Die Bilder lassen erahnen, welches Problem ich habe, ihm zu folgen!


Hinweischilder bei Flachner Lechner

Wegkreuz beim Hasberg. Kurz danach biegen wir talwärts und erreichen die Straße in Adamstal. Früher konnte man nach Querung der Straße der Straße folgen. Nun hat der Grundeigentümer einen Zaun aufgestellt und der Durchgang ist nicht mehr möglich. Alternativ besteht die Möglichkeit den Zaun rechts zu umgehen und man mündet dann wieder in den Orriginalweg oder man folgt rechts der Straße bis zum Dürrholzer Kreuz.

Wir umgingen den Zaun und folgten den Weg durch den Wald zum Dürrholzer Kreuz. Die zweite Markierung am Baum von der Straße weg, wurde schwarz übermalt. Scheinbar möchte man nicht mehr, dass man da durchgeht. Der Weg selbst ist durch querliegende Bäume etwas schwierig sonst gibt es kein Problem durch den Wald zu gehen, bis man ebenfalls beim Dürrholzer Kreuz anlangt.

Das Dürrholzer Kreuz, 15,55km geschafft. Gemeindegrenze nach Kleinzell.

Ab nun geht es steil bergauf auf den Blochboden auf 1203m.

Nach einem anstrengenden Anstieg, Johannes erreicht als erster die Kante am Blochboden.


18,2km sind geschafft.

Herrliches Panorama vom Blochboden aus. Der Blochboden ist der höchste Punkt des Wienerwald Weitwanderweges 404.

Wegweiser am Blochboden und die Kapelle zu Maria Einsiedl knapp vor dem Unterberghaus.

Unser nächster Wanderweg nach Abschluß des 404 ist der 06. Wir nähern uns dem Unterberg Schutzhaus.

Das Unterberg Schutzhaus auf 1190m.

Bereits 20km mit 1420m im Anstieg geschafft. Nach einer 15min Pause heißt es wieder weiter. Nächstes Zwischenziel Kieneck.
Adamstal? Da waren wir doch heute schon! Wegkreuz auf der linken Seite des Weges.

Auf den Weg zur Enzianhütte und das sehr markante Bettelmannkreuz.

Wegweiser beim Bettelmannkreuz

Es gibt noch weitere Richtungstafeln auf den Weg zur Enzian Hütte

Ein Blick zurück... aber wir blicken nach vorne, der letzte Anstieg zur Hütte.

Herrliche Weitsicht heute... Es ist geschafft, die Enzian Hütte am Kieneck.

Johannes wieder mal vor mir da... 26km mit 1740hm geschafft. Jetzt ist eine Pause nötig für eine kuze Einkehr.

Es scheint an der Enzianhütte ist die Zeit stehen geblieben. Ich war 1991 das letzte Mal hier am 404 unterwegs und damals war es schon eine "alte" Hütte. Heute 16 Jahre später erkennt man, dass auch die Hütte um weitere 26 Jahre älter geworden ist. Irgendwie schade! Nach einer weiteren 15min Pause zur Verpflegungsaufnahme ging es wieder hurtig weiter.

Auch dieser Hütte sieht man das Alter an. Früher war in dieser Hütte der Kontrollstempel für den 404. Mittlerweile wieder im Gastraum. Links von dieser kleinen führt uns in einem unscheinabren Gehweg der Weg weiter Richtung Hocheck.

Diese Hinweistafel weißt in den unscheinbaren Gehweg. Nun, ab dem Kieneck beginnt der doch sehr elend lange Weg zum Hocheck. Es sind sehr ermüdende 14km, mit ständigen bergauf und bergab. Heute ist das Wetter sonnig, aber der Weg ist bei Regen durch die vielen nassen Wurzeln und Steinen sehr rutschig und das auf 14km. Wie dem auch sei, wir müssen rüber aufs Hocheck. Kurz nach dem Einstieg stehen wir vor dem Raingupf. 1991 gab es noch zwei Varianten diesen Raingupf 1065m zu überwinden. Den sogenannten Hangweg und alternativ dazu den Kamweg, der über den Gipfel führt. Mittlerweile gibt es nur mehr den Kamweg und der Hangweg ist total verfallen und wenn man es nicht weiß, merkt man nicht mehr, dass es einmal einen Hangweg gab. Der Hangweg umging den Gipfel.

Wir sind bereits bei der Wanderwegkreuzung beim Veigkogel. Hier werden wir am Wiener 06 wieder vorbei kommen. 31,9km geschafft und noch 8km auf das Hocheck...

Auch noch am Veiglkogel, eine alter Holzpfeil Richtung Kieneck zeigend.

Johannes wieder bergauf eilend.

Es ist ein langer Weg...

Trotzdem, auch das schöne Panorama sollte man ins Auge fassen, es lohnt sich.

Wir rücken dem Hocheck näher...

Kurz vor dem roten Kreuz eine Überraschung. Der Weg selbst nur mehr sehr schwer ausmachbar und durch Stauden und Bäume unpassierbar gemacht.

Das markante rote Kreuz ist erreicht und es weißt daraufhin, dass wir "nur" mehr 2,36km auf das Hocheck haben und das meist bergwärts.

Das Reisigchaos auch rund um diesem Kreuz.

Ebenfalls beim roten Kreuz, der Wanderweg führt durch den Höfnergraben. Kilometerstand beim roten Kreuz.

Wir sind am Hocheck, wir haben es geschafft! Die Meyringer Warte auf 1037m.

Das Hocheck Schutzhaus. Leider geschlossen. Wir haben nun 39,4km und 800m auf 14km im Anstieg überwunden.
Ich möchte an dieser Stelle das Zitat von Johannes nicht wiedergeben....! Auf diesen 14km wurde mir eine Wurzel zu Verhängnis. Bin dann etwas sichtbar zerschunden nach Hause gekommen. Johannes jammerte noch über 6 Zecken, die er als Ballast mitschleppte. Ich übrigends hatte auch 4 von diesen Dingern.  

Das Hocheck Schutzhaus in voller Bracht, leider zur Zeit nicht bewirtschaftet.

Ab jetzt fast nur mehr talwärts nach Altenmarkt/Tr. In 6km ist das GH "Zum schwarzen Adler" erreicht. Noch schöne Ausblicke, während des Abstieges vom Hocheck, ins Land.

Wir verlassen den 448 und biegen links talwärts den 404 entlang.

Wir biegen in den Wieshoferweg ein.

Die letzten Meter bis ins Ziel...

Es ist geschafft, der Schwarze Adler in Altenmarkt/Tr. Das Gasthaus hat heute Ruhetag und trotzdem bekamen wir bereitwillig den Kontrollstempel. Herzlichen Dank an die freundlichen Wirtsleute!

Zusammenfassend war diese Tour über die Berge sicher wieder eine Herausforderung an Geist und Kondition, auch wenn die Wetterbedingungen optimal waren. Es ist und bleibt die Königsetappe dieses Wienerwald Weitwanderweges 404. Empfehlenswert sind Wanderstöcke zu verwenden, es hilft doch etwas, auch wenn man sie nicht gewohnt sein sollte. Reichlich Verpflegung mitzuführen ist ein muß.
Der Weg selbst ist noch relativ gut markiert, aber ganz ohne Karte vielleicht etwas schwierig zu finden. Probleme gibt es in Adamstal, wo der Grundeigentümer den Weg durch einen Zaun versperrt hat und beim roten Kreuz mit den über den Weg liegenden Stauden und Bäumen. In diesem Bereich fehlt auch die Markierung.
Johannes Maho war auch heute wieder ein richtiges Zugpferd und das war auch der Grund, dass wir "nur" 7:33h für 46km mit 2600m im Anstieg benötigten. Herzlichen Dank für Deine großartige Unterstützung auf dieser doch nicht einfachen Tour.
Jetzt fehlt uns noch eine Etappe von Altenmarkt/Tr. nach Mödling über 40km und das werden wir am Mittwoch erledigen.
Damit ist dann der Wienerwald Weitwanderweg 404 mit seinen 222km durchwandert. Als nächsten Weg ist der Wiener Mariazellerweg 06 in drei Etappen inklusive Variante Mödling geplant.


 

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