Wienerwald Weitwanderweg 404 - Marathoncup Austria

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6.5.2017 => Durchwanderung des Wienewald Weitwanderweg 404
Heute starteten Johannes Macho und ich die dritte von fünf Etappen von Kreisbach Bhf. nach Hainfeld über 40km.
Der Weg hat eine Gesamtlänge von 222 km und wurde mit dem Messrad vermessen.

Die Anreise nach Kreisbach heute mit dem Auto. Ich stellte mein Auto bereits in den Zielort Hainfeld und fuhr mit Johannes mit nach Kreisbach. Damit haben wir die komplizierte und für mich teure Anfahrt umgangen und konnten pünktlich um 6Uhr früh starten.
Das Wetter heute wieder sonnig und mit +8°C bereits etwas wärmer als zuletzt und kein Wind! Tolle Wettervoraussetzungen für die heutige Tour.













Die ersten Richtungsschilder zeigen uns den Weg. Die ersten 4km bis nach Rotheau-Eschenau, stromaufwärts der Traisen entlang, sind ziemlich eben und daher schnellen Schrittes bald erreicht. Unten das Bild vom bereits schlafenden GH Steringer bei der Bahnhaltestelle Rotheau-Eschenau.

Der Waldmarkweg 622 wird uns nun ein Stück auf unserem 404 begleiten. Ich habe diesen Weg gemeinsam mit Josef Riesner, der leider 2013 verstorben ist, im Jahre 1999 durchwandert und mit dem Messrad vermesssen. Der Waldmarkweg 622 hat eine Länge von 307km und einen Anstieg von 12571m. Wir teilten diesen Weg damals in 7 Etappen auf. Zusammenfassend ein sehr schöner Weg in den Voralpen, aber durch seine vielen Anstiege verlangt er schon einige Kondition.

Sehr schöne Morgenimpressionen während unserem Aufstieg zur Stockerhütte.


Die Stockerhütte auf 734m ist erreicht.

Nachdem die Hütte geschlossen ist, greift Johannes zu seiner Eigenverpflegung! Die Hütte scheint wegen den Zufahrtsproblemen zur Hütte für längere Zeit geschlossen zu sein.

Es gibt an der Hauswand ein Stempelkästchen vom Wilhelmsburger Rundwanderweg mit sogar einem Stempel drinnen, den wir uns als Ersatz in unsere Wanderbüchlein drucken.

8 Grad zeigt das Thermometer an der Hütte angebracht.

Die nächste Kontrollstelle ist die Kukubauerhütte. Hinweisschilder weisen den Weg.

Bildstock auf der Zehenthofer Höhe.

Hinweistafelen und Bildstock kurz vor dem Erreichen des Hofes "Wiesbauer"

An einer Scheune angebrachte Hinweisschilder. Ebenfalls an der Scheunenwand die Übersicht vom Wilhelmsburger Rundwanderweg. Wir befinden uns derzeit auf der Katzeldorfer Höhe und geniessen sehr schöne Ausblicke ins Land bei traumhaften Sonnenschein.

Wir steuern Haberegg an.

Bei Haberegg gelangen wir an die Wanderwegkreuzung mit dem Weg zur Ochsenburgerhütte, wo wir bei der letzten Etappe auf den Weg nach Kreisbach bereits an ihr vorbeikamen. Fast 16km sind auch schon geschafft.

Wanderwegkreuzung nach Schwarzenbach bzw. Perschenegg und kurz danach die Wanderwegkreuzung nach St.Veit.

Noch ein Blick über das schöne Land und weiter Johannes hinterher, der bereits aus meinen Augen entschwunden ist.

Sehr schöner einsam am Waldrand stehender Bildstock.

Ein Blick zurück zum Bildstock. Die Hinweistafeln weisen darauf hin, dass wir in 1002m die Kukubauerhütte erreichen werden.

400m vor der Hütte noch eine Wanderwegkreuzung mit einem Weg zur Ochenburgerhütte.

Die Kukubauerhütte auf 760m. Hier benötigen wir wieder einen weiteren Kontrollstempel für unseren Wanderführer. Fast 20km sind geschafft.

Ich hab es auch geschafft. Johannes als Fotograf.

Bildstock auf dem Jubiläumsweg und ebenfalls schöner Ausblick ins Land.

Übliches Bild, der schnelle Joahnnes wie immer weit vor mir! Großer Hinweistafelbaum bei Grubbauer knapp vor der Straße nach Unterrohrbach.

Ein schöner Blick zurück knapp vor Durlasbauer. Mühsamer Weg von Nutzhof zum Fibenbergerhof. Unbedingt genau auf die Markierung achten!

Knapp vor dem Fiberbergerhof. Ebenfalls genau auf die Markierung achten! Ab zur Kontrollstelle "Kreuzwirt" und wieder zurück.

Johannes wartet bereits bei der Ortstafel, Stollberg ist erreicht und noch 600m bis zum Kreuzwirt, unsere nächste Kontrolle.

Die Kontrollstelle Kreuzwirt in Stollberg ist nun endlich erreicht. Nach kurzer Pause und einem schnellen Drink, geht es nun auf die letzten 10km nach Hainfeld.

Diese Linde läßt keine Informationen offen! Bei diesem Wegweiser sind wir beim Hinweg schon vorbei gekommen. Ab nun geht es wieder bergan.

Wir sind auf einem überregionalen Weitwanderweg unterwegs! Ein sehr schön gepflegter Bildstock bei Sonnleiten.

Besonders auf diese Tafeln achten. Der derzeit gut ausgebaute neue Fahrweg verleitet zum gerade Ausgehen. Der Weg führt aber in einem rechten Winkel nach rechts in einen Fußweg!

An dieser Stelle wieder gut markiert, obwohl es nun über eine freie Weide geht. Die Weide ist mit einem Gatter eingezäunt und über eine Tür betretbar.

Ein seltenes Bild, Johannes hinter mir, aber das hatte einen triftigen ungewöhnlichen Grund. Er wird von den Kühen verfolgt und eine ist besonders anhänglich.

Jetzt lacht er wieder. Knapp vor ihrem Anrollen konnte er noch schnell durch die Gattertür schlüpfen. Die Kuh gab aber nicht so schnell auf. Nachdem der Weg durch die Gattertür versperrt war, versuchte sie neben dem Steg das kleine Wassergerinne zu überqueren, aber der Stacheldraht tat dann das seine.

Nach dem kleinen Abenteuer mit dem Weidevieh, ging es flotten Schrittes weiter und erreichen den Pöllhof und weiter den Weg Richtung Hainfeld.

Die erste von drei Kapellen, auf die wir nach Hainfeld treffen werden. Noch 3,5km nach Hainfeld.

Die zweite Kapelle und nach weiteren 716m die dritte Kapelle.

Lang, lang ist es her, aber in stetiger Erinnerung. Ab nun nur mehr talwärts bis zu unserem Zwischenziel in Hainfeld.

Das Gasthaus Schöbinger in Hainfeld, unser Zwischenziel ist erreicht. Durch die Schnelligkeit von Johannes war es, wieder eine für meine Verhältnisse, mit 7,6km/h und mehr als 1200m im Anstieg, eine sehr schnelle Tour. Johannes ist echt eine große Bereicherung für den schnellen Wandersport!

Zusammenfassend ist der Weg von Kreisbach nach Hainfeld eine relativ gemütliche Tour vor der Königsetappe nach Altenmarkt/Tr. Die Bodenverhältnisse sind teils durch die vielen aufspringenden Quellen etwas tief, aber die Markierung ist noch gut erkennbar, trotzdem muß man bei den plötzlichen Richtungsänderungen acht geben, damit man nicht vorbeiläuft. Es waren wieder sehr schöne fünf Stunden bei herrlichem sonnigen Wetter und super Ausblicke ins Land auf dem Höhenweg der Voralpen.


 

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