Wienerwald Weitwanderweg 404 - Marathoncup Austria

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26.4.2017 => Durchwanderung des Wienewald Weitwanderweg 404
Heute starteten Johannes Macho und ich die Durchwanderung des Wienerwald Weitwanderweg 404 von Wien/Grinzing nach Rekawinkel Bhf.
Es ist schon eine Weile her, genaugenommen habe ich den Weg 1999 das letzte Mal durchwandert.
Für Johannes ist es die Primäre auf diesem Weg.
Der Wienerwald Weitwanderweg wurde von der OdIWW (Organisation der Internationalen Wienerwald-Wanderung) geschaffen und 1976 eröffnet. Der Wanderweg führt von Wien/Grinzing => Kahlenberg => Klosterneuburg => Hadersfeld => Unterkirchbach => Passauerhof => Riederberg => Troppberg => Rekawinkel => Hasenriegel => Schöpfl => Pirath => Hegerberg => Kreisbach => Stockerhütte => Kukubauerhütte => Kreuzwirt => Hainfeld => Hainfelderhütte => Unterberghütte => Kieneck => Hocheck => Altenmarkt/Tr. => Peilstein => Hoher Lindkogel => Jägerhaus => Rauhenstein => Pfaffstättner Kogel => Mödling. Der Weg hat eine Gesamtlänge von 222 km und wurde mit dem Messrad vermessen.
Leider wurde dieser Wanderverein mit Ende 2012 aufgelöst und somit auch die Betreuung dieses Weitwanderweges 404. Trotzdem haben wir uns entschlossen diesen Königsweg - wie er früher ja auch immer genannt wurde - zu durchwandern. Da ab dem Kahlenberg der Voralpenwanderweg 04 parallel läuft, können die nachstehenden aktuellen Informationen übernommen werden.
Pünktlich um 6Uhr brachen wir in Grinzing von der Endstelle des 38er auf. Nach ein paar Meter gleich die Startkontrolle in der Trafik von Maria Riedl. Ich muß an dieser Stelle besonders erwähnen, dass die Trafikantin - ich hoffe es war Maria Riedl selbst - außerordentlich freundlich und zuvorkommend war und das Erhalten des Stempels absolut kein Problem war und uns noch eine schöne Wanderung wünschte!!!
Johannes mit seinen "langen Haxen" machte von Beginn an Druck und so erreichten wir sehr schnell den Kahlenberg.

Nachdem die Kontrolle im Restaurant Kahlenberg noch geschlossen hatte, folgten wir der Markierung zur Josefinenhütte.

Auch diese Hütte noch geschlossen, aber an der Hauswand gibt es ein Kästchen mit Stempel. Es sind die Stempel der Stadtwanderwege 1 und 1a. Egal, ich druckte die Abdrucke in unsere Wanderführer. Da die Josefinenhütte ein Knotenpunkt von Wanderwegen ist, hatte ich Probleme mit dem Weiterweg des 404. Eigentlich ganz einfach, aber wo ist der Einstieg in den Kollersteig nach Klosterneuburg? Nach einigem Suchen und Zeitverlust, was uns in Rekawinkel unserem Etappenziel eine dreiviertel Stunde Wartezeit auf den Zug nach Wien einbrachte, fanden wir den Weg zum Leopoldsberg und danach den bereits genannten Kollersteig.
Da der Kollersteig nur talwärts führt, war Klosterneuburg und das Stift, unsere nächste Kontrolle, schnell erreicht. Leider war es nicht einfach einen Stempel zu bekommen, so versuchte ich es noch im Stiftscafe. Wortlos bekam ich nach einigem Warten den Stempel. Eigentlich sollten wir lt. Messprotokoll erst 8,3km haben und nicht 11km.

Nun folgte der Weiterweg durch Klosterneuburg, wo die verbleichende rotweißreote Markierung noch gut zu erkennen ist.
Nach 1,3km der Bildstock "Eiserne Hand".

Nun ging es die Käferkreuzgasse stetig bergwärts und weiter zum REHA-Zentrum Weißer Hof.

Vorbei am Komplex des Weissen Hofes nun weiter Richtung Hadersfeld. Eine mitten am Weg aufgestellte Hinweistafel warnte vor den sterbenden Eschen. Weiters ist auf diesem Abschnitt nach Haderfeld sehr genau auf die Markierung zu achten, denn es fehlen schon einige. Der Fußweg kurz vor Hadersfeld ist auch umgeleitet. Wir sind trotzdem den Original Fußweg nach Haderfeld gewandert, was eigentlich kein Wegproblem darstellte. Die Hubertushütte (Ruhetag Dienstag und Mittwoch) in Hadersfeld erreichten wir nach 15,6km.
Weiter nun leicht talwärts zur Haupstraße nach Maria Gugging. Besonders auf Markierung achten, es ist nicht mehr gut markiert. Die Haupstraße ist erreicht und nun der Straße entlang nach St.Andrä-Wördern.

Kleine Kapelle vor dem Einstieg in die Hagenbachklamm

Einstieg in die Hagenbachklamm. Johannes beim Warten auf mich.

Ein paar Bilder durch die Hagenbachklamm. Was nicht zu sehen ist, ist der doch große Windbruch.


Der schöne Anstieg durch die Hagenbachklamm ist schnell durchwandert und die Kontrollstelle in Unterkirchbach das GH Hauser erreicht. Trotz Ruhetag und Renovierungsarbeiten gab uns der Wirt den Stempel in unsere Wanderbüchlein. Er war sehr freundlich und zuvorkommend! Nach kurzer Pause folgte der Weiterweg Richtung Tulbinger Kogel zur Leopold Figl-Warte.

Gleich nach dem Verlassen des Ortes Unterkirchbach unbedingt genau auf die Markierung achten. Der Weg führt nämlich bergwärts in den Wald. Die Stelle ist im Weg zwar gut markiert aber der Einstieg ist unscheinbar und leicht zu übersehen, weil ein schöner breiter Fahrweg geradeaus führt, der Weg aber 90° rechts in den Wald hochgeht! Wir sind auch diesen breiten Weg ein Stück weitergewandert und mußten dann wieder zurück. Tja, das sind so die kleinen Abenteuer, wenn man plaudert und nicht aufpaßt.
Johannes hat bereits die Warte am Tulbinger Kogel erreicht und schaut hoch zur Aussicht. Nach einem kurzen Rundblick, die Aussicht ist etwas diesig, folgen wir der Markierung weiter zum Passauerhof.

Auch auf diesem Abschnitt genau auf die Markierung achten. Es fehlen bereits Markierungen. Der Passauerhof ist erreicht, aber der Gasthausbetrieb eingestellt.


Nachdem kein Stempel zu erhalten war, folgten wir den Wanderweg über den Rauchbuchberg weiter Richtung Riederberg. Auch hier ist ein Kontrollstempel einzuholen, was trotz Mittagsgeschäft sehr gut klappte.

Und es ging weiter. Nun folgten wir den Wanderweg Richtung Troppberg weiter. Hier ist anzumerken, dass die Markierung wieder wesentlich besser ist.


Wegkreuz ca. 1,5km vor dem GH Rieger im Wald stehend.





















Teils über bereits verwachsen Pfaden, aber trotzdem sehr gut zu begehen ist, ging es weiter durch den Rieder Forst vorbei an Rabenstein und den Troppbergwarte zum Wienerwaldhof Rieger ma Heinratsberg, zur nächsten Kontrollstelle.

Auch eine sehr freundliche und nette Dame an der Rezeption wußte bereits was ich wollte und stellte mir den Stempel sehr bereitwillig zur Verfügung. Vielen Dank für diese tolle Umsichtigkeit! Nach dieser tollen Erfahrung ging es weiter, zuerst auf einem schmalen Fußweg vorbei am Heinnratsberg bis zu einer freien Fläche mit einer Fahrwegkreuzung.
An dieser Stelle ist es unübersichtlich und nicht sofort erkennbar wie der Weg weiterführt.
Der Weg quert den Fahrweg, nach etwa 100m biegt der Weg links in einen Fußweg ein. Durch Schlägerungen fehlt zu Beginn die Markierung, taucht aber etwas weiter wieder auf. Achtung, durch die Schlägerungen ist der Wegweiser verdreht und der Einstieg in den Füßweg unübersichtlich. Hat man das geschafft, kann es flott wieder weitergehen.
Hinunter zur Straße zweiter Ordnung, diese queren und wieder hoch auf den Stiefelberg. Dieser Abschnitt ist wie immer durch das viele Quellwasser sehr tief und nicht leicht zu begehen.
Ist der Stiefelberg mal geschafft, geht es auf einem sehr schönen Höhenweg nach Rekawinkel zum heutigen GH Mayr - früher GH Almstüberl, zur nächsten Kontrolle. Wie immer, Johannes immer vor mir da!

Nachdem auch dieses Gasthaus, heute Mittwoch Ruhetag hat, ging es nun das letzte kruze Stück füt heute zum Bahnhof Rekawinkel wo wir schlußendlich um 14.12Uhr eintrafen. Zug um 17min versäumt!

Johannes während dem Warten auf den nächsten Zug...

Noch schnell die Daten von runtastic pro...

Die erste von 5 Etappen ist geschafft. Johannes wieder der wesentlich Schnellere auch auf dieser Etappe, die für Wienerwaldverhältnisse mit 1495hm wenig Höhenmeter aufweist. Die nächste Etappe mit dem Schöpfl und wieder 50km nach Kreisbach wird dann schon anspruchsvoller.
Meine Masse nach dem heutigen Wandertraining mit Johannes Macho

Das rechte Bild zeigt mich zu Beginn dieses Jahres noch mit 87,7kg


 

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