Rainbach im Mühlkreis 2019 - Marathoncup Austria

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13./14.4.2019 => 2. Cup-Wanderveranstaltung in Rainbach im Mühlkreis
Nach Schwarzenau 2018 waren wir zur 2. Cup-Wanderveranstaltung heuer in Rainbach im Mühlkreis(OÖ) zu Gast. Diese strategische Entscheidung traf Szenenkenner Helmut Reiter. Die ersten Kontaktaufnahmen gegannen. Nachdem auch Helmut Reiter die Wanderstrecken festgelegt hatte, starteten die Vermessungen. Leider gab es durch den vielen Schnee doch einige Verzögerungen, exakte Daten aus den Messrädern zu bekommen.
Und nochmals wurde am 3.3. die Marathonstrecke im Zuge der Vorwanderung der Mitarbeiter nachvermessen. Neben dem Cup Marathon wurden mit 7km, 12km und 22km auch kürzere Strecken angeboten, die natürlich auch mit Messrad vermessen wurden. Meine Aufgabe war den Prospekt zu layouten und in den Druck zu bringen. Am 4.2. waren die Prospekte zur Verteilung fertig. Möglicherweise etwas spät, aber ....
Weitere Bilder zum 3.3.2019 - Nachvermessung des Marathons weiter ...
Nachdem die Findung der Wanderstrecken abgeschlossen war, begannen wir mit der Einholung der Genehmigungen. Wir besuchten dazu die Gemeinden Rainbach im Mühlkreis, und die Grundeigentümer. Weiters besuchten wir alle Eigentümer, die uns ihre Lokalitäten für die Kontroll- und Labestellen zur Verfügung stellten. Die Lokalitäten wurden uns bereits im Vorfeld von Sigrid Hager und Leopold Hablesreiter, Obmann von den Wanderfreunden Freistadt genannt, so auch das GH "Zur Pferdeeisenbahn" der Familie Kohlberger, Kerschbaum 4, wo wir unseren Start-Zielbereich einrichten durften.
Nachdem auch dieser Abschnitt abgeschlossen war, übernahm Helmut Reiter mit seiner Karin die logistische Aufgabe, die Waren und das gesamte Equipment, die für die Labestellen benötigt wurden festzulegen, während ich mich über das Erstellen der Streckenpläne, Starkarten, Vermessungsprotokolle, Hinweistafeln, Menükarten, usw. hermachte. Bevor ich mich über die Erstellung der Streckenpläne machte, vermaß ich nochmals alle Strecken mit dem Messrad, um etwaige Messfehler im Vorfeld ausschließen zu können.
Einen Monat vor der Veranstaltung begann Helmut Reiter mit dem Plakatieren im größeren Umfeld der Veranstaltungsortes. Über 60 Plakate wurden in Gemeinden, Geschäften, Gasthäusern, Banken und Bäckereien ausgebracht. Die Bereitschaft aller war groß unser Plakat präsentieren zu wollen.  
Mit großem Einsatz wurden auch bereits fast 3000 Prospekte im In- und Ausland verteilt. Per e-mail folgten noch Einladungen an alle Vereine und Verbände, was auch Helmut Reiter übernahm. Mit großem Aufwand wurden die Vorbereitungen abgeschlossen und nach Gars am Kamp es dann auch so weit für uns. Das Veranstaltungswochenende stand nun vor der Tür. Helmut Reiter und ich hatten bereits unsere Teams und Mitarbeiter zusammengestellt.

Für Helmut Reiter von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut waren dies:
Helmut & Karin Reiter (Organisation, Logistik, Fahrtendienst, Kontroll- und Labestelle Deutsch-Hörschlag)
Peter Albrecht (IVV-Stempel, Startkartenverkauf)
Sigrid Hager (Organisation, Kontroll- und Labestelle Holzmühle)
Anna Elisabeth Laczkovits (Kontroll- und Labestelle Prechtleinschlag)
Christian Laczkovits (Kontroll- und Labestelle Prechtleinschlag)
Doris Lasslop (D) (Kontroll- und Labestelle Rainbach)
Johannes Macho (Kontroll- und Labestelle Holzmühle)
Thomas Martin (Kontroll- und Labestelle Reichenthal)
Johann Neulinger (Kontroll- und Labestelle Heidenstein, Logistik, Fahrtendienst)
Elisabeth & Richard Notmüller (Kontroll- und Labestelle Heidenstein)
Josef Sellmaier (D) (Kontroll- und Labestelle Rainbach)

Von den Wanderfreunden Freistadt kam folgende Unterstützung:
Leopold Hablesreiter (Organisation)
Karl Pelnar (Organisation, Kontroll- und Labestelle Deutsch-Hörschlag)

Vom Wanderverein Korneuburg kam folgende Unterstützung:
Reinhard Ryback (Kontroll- und Labestelle Reichenthal)

Von IVV-Wien West kam folgende Unterstützung:
Edeltraud Ferenczi (Kontroll- und Labestelle Reichenthal)

Von den Wanderfeunden ARBÖ Böheimkirchen kam folgende Unterstützung:
Gertraud Lebsinger (Kontroll- und Labestelle Rainbach)

Von den Wanderfeunden Kapelln kam folgende Unterstützung:
Anton Schachiinger (Kontroll- und Labestelle Prechtleinschlag)

Von meiner Seite halfen mit:
Martina Preißl (Kontroll- und Labestelle Deutsch-Hörschlag)
Walter Preißl (Organisation, Markierung)
Susanne Reinhold (Kontroll- und Labestelle Deutsch-Hörschlag)
Günter Vachutta (EDV, Startkarten, Urkunden, Start/Ziel)
Herta Vachutta (Kontroll- und Labestelle Rainbach)

Weitere großartige Unterstützung kam von den Wirtsleuten Kohlberger, Betreiber des GH "Zur Pferdeeisenbahn" in Kerschbaum 4. Sie stellten uns nicht nur die Lokalität zur Verfügung, sondern versorgten uns auch mit ausgezeichnetem Essen. Ihre Speisekarte kann man nur wärmstens weiterempfehlen! Weiters standen sie uns in jeder Stunde mit Rat und Tat zur Verfügung.

Über eine sehr gute Zusammenarbeit haben wir uns gefreut:
Gertrude Greul in Rainbach (A&O)
Peter Scherb in Rainbach (Bäckerei)

Donnerstag, 11. April 2019
Ich begann mit der Markierung der Marathonstrecke. Das Wetter noch immer angenehm warm, auch wenn keine Sonne mehr scheinte. Leider sind die Wettervorhersagen für unsere Veranstaltung äußerst schlecht. Soll heißen, Abkühlung, Regen und sogar Schneefall 😡!!

Das Team Reiter begann mit den logistischen Aufgaben.

Freitag, 12. April 2019
Das Wetter immer noch angenehm warm. Auch heute keine Sonne.
Team Reiter richtete alle Kontroll- und Labestellen ein.  
Team Preißl führte weitere Markierungsarbeiten auf den kürzeren Wanderstrecken durch, Anbringung von Hinweitafeln, einrichten im Start/Ziel Bereich.

Nachdem auch diese Vorbereitungen planmäßig abgeschlossen wurden, gab es noch ein gemütliches Beisammensein im FH - Deutsch Hörschlag bis spät am Abend und so ging auch dieser Tag zu Ende.

Samstag, 13. April 2019, 1.Tag, Leider hat es bereits auf +2°C abgekühlt, keine Sonne, aber doch gutes Wanderwetter. Frieren der Mitarbeiter bei den luftigen Kontroll- und Labestellen!
5.00Uhr, die ersten Marathonis warten bereits vor der Tür. Die Feuerwehr Rainbach trifft ein, um die Autos auf die Parklätzen einzuweisen.
6.00Uhr, die meisten Marathonis machten sich nach den Erhalt des Startstempels auf den Weg. Bis 8.00Uhr waren es insgesamt 115 Marathonis.
Mittlerweile starteten auch schon viele Wanderer, die die kürzeren Wanderstrecken unter die Füße nahmen. Das Wetter kalt, Haube und Handschuhe sind wieder angesagt!
Helmut Reiter versuchte auf Grund dieses plötzlichen Wettersturzes Gasöfen aufzutreiben, um die Labestellen wenigstens "frostfrei" zu halten.



















Leider ließ eine Grundbesitzerin keine Markierung, welcher Art auch immer zu und daher kam es für manche Marathonis bei einer Gabelung zu einer Entscheidungsfrage - links oder rechts? Nun, in solchen doch seltenen Fällen hatten die Marathonis einen Streckenplan mit. Das gpx-file fürs Handy stand auch zum Download zur Verfügung. Und eine Telefonnr. stand auch auf den Startkarten. Also gab es genug Alternativen diese Orientierungsproblem zu lösen. Wir hätten die Strecke auch über eine stark befahrene Bundestraße führen können, aber da war uns das Sicherheitsrisiko zu hoch. Und unterm Strich haben alle den Weg eh gefunden 👌. Sorry für die kleine Unannehmlichkeit 😉.

Bis zum Startschluß um 12.00Uhr nahmen 156 Wanderer die kürzeren Wanderstrecken in Angriff. Zielschluß war 18.00Uhr und so ging der erste Wandertag zu Ende. Wettermäßig sind wir gerade noch mit einem blauen Auge davon gekommen.

Sonntag, 14. April 2018, 2. Tag, Es ist einfach nicht zu fassen 😡!?. Es schneit ❄❄, die Temperatur auf 0°C herunten und die Lanschaft speziell um den Heidenstein in Schnee gehüllt. Eine trostlose Situation knapp vor dem Start um 6.00Uhr. Klar, dass sich dieses miese Wetter heute auf die Teilnehmerzahlen auswirken wird.
Um 6.00Uhr nahmen 37 Marathonis die 40km in Angriff. Tja, Teilnehmerzahl so olala.... Dazu bis 12.00Uhr nur mehr 121 Wanderer die die kürzeren Wanderstrecken in Angriff nahmen. Auch wenn der Zielschluß für 16.00Uhr angesetzt war, wurde gewartet bis die letzten Wanderer das Ziel erreicht hatten, speziell bei diesem ungewöhnlichen Wetter.
Nach den Eintreffen der letzten Wanderer war diese Wanderveranstaltung leider schon wieder Geschichte 😒.

Montag, 15. April 2019
Tja, alle TeilnehmerInnen gingen bereits ihre weiteren Wege, aber für uns dem Organisationsteam galt es nun aufzuräumen. Ich machte mich auf den Weg alle Strecken abzumarkieren. Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang, bei Herta Vachutta, die schon einen Teil der Marathonstrecke im Bereich zwischen Reinabach und Kerschbaum nach Zielschluß am Sonntag abmarkiert hat und mir dadurch einige Arbeit abnahm. Das Team Reiter war währenddessen mit dem Abbau der Kontroll- und Labestellen beschäftigt. Am späten Nachmittag waren alle Aufräumarbeiten auch erledigt.

Nun ist auch Zeit Danke zu sagen, allen die ich bereits explizit erwähnt habe, die Urlaub oder Zeitausgleich genommen haben, ihre Freizeit für diese Veranstaltung "geopfert" haben und auch noch fleißig gebacken und gekocht haben, wie Karin Reiter, Gertraud Lebsinger, Anna Elisabeth Laczkovits, Fam. Notmüller, Doris Lasslop und Josef Sellmaier aus Deutschland, Susanne Reinhold und Martina Preißl, aber auch natürlich allen Marathonis und WanderInnen die den Weg nach Rainbach im Mühlkreis fanden, um diese zweite Cup-Veranstaltung zu unterstützen!!!

Auch ist den Eigentümer herzlichst zu danken, die uns spontan ihre Lokalitäten für die Labestellen zur Verfügung gestellt haben:
Kerschbaum, GH "Zur Pferdeeisenbahn", Fam. Kohlberger
Rainbach im Mühlkreis, Fam. LKR GR Affenzeller
Eibenstein, FF Eibenstein Kdt. Gottfried Pühringer & Verein Heidenstein - Vorstand Gerhard Franz Weichselbaum
Prechtleinschlag, Herr Franz Pötscher
Reichthal Sportplatz, Sportunion Reichenthal - Obmann Kurt Baumgartner
Holzmühle, Tischlerei Pachinger, Stiftung 32
Deutsch-Hörschlag, FF Deutsch-Hörschlag Kdt. Christian Dienstl

Zusammenfassend darf ich festhalten, dass diese Wanderveranstaltung "Pferdeeisenbahn Wandertage" in Rainbach ohne den unermüdlichen Einsatz speziell von Obmann Helmut Reiter von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut und den Wanderfreunden Freistadt nicht möglich gewesen wäre. Der Benefit steht ausschließlich dem Marathoncup Austria zur Verfügung, wofür ich mich ebenfalls höchstgradig bedanken möchte 🙏. Damit ist der größte Teil der Ausgaben abgedeckt 🙂.  

Natürlich gibt es auch zu diesem Event wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
Zu den Impressionen... weiter ...

Eines liegt mir noch am Herzen. Über eine ungute Situation berichten, die der Marathon- und Wanderszene nur schaden kann. Ein Landwirt, der uns freundlicherweise und zuvorkommend durch seinen Hof durchgehen ließ, berichtete folgendes:
Fall 1: Zwei "Wanderer" oder "Marathonis" beflegelten seine 85-jährige Mutter, die zufällig im Hof war. Scheinbar haben die beiden nicht gleich die Markierung gesehen und sprachen die Dame in einem unfreundlichen Ton an und verlangten Auskunft wie es weiter geht und wo die Labestelle sei. Nachdem die Dame nicht Auskunft geben konnte, wurden die beiden noch lauter und beflegelten sie.
Fall 2: Der Landwirt hatte die Tore seiner Maschinenhalle offen, wo die Wanderstrecke vorbeiführte. Ein "Wanderer" oder "Marathoni" "beschuldigte" ihn, dass er so reich sei, denn der Wert in der Maschinenhalle hätte er "Wanderer oder Marathoni" sein ganzes Leben nicht verdient.

Klar, dass sich der Landwirt solche Sachen nicht gefallen lassen muss und uns deshalb kontaktierte. Das kann sich ja wohl jeder vorstellen 😡.

Zurück zum Fall 1: Klar kann es manchmal sein, dass es Orientierungsprobleme gibt, weil Markierungsbänder fehlen oder entfernt wurden und dann kann man höflich fragen. Und wenn eine unbeteiligte Person wie in diesem Fall die 85-jährige Mutter keine Auskunft geben kann, sich trotzdem freundlich ihr entgegen zu kommen! Jeder Wanderer bekam einen Streckenplan beim Start. Das gpx-file stand ebenfalls zum Download fürs Handy oder Uhr zur Verfügung und eine Notfall-Telefonnr. stand auch auf den Startkarten. Also es gab genug Alternativen dieses Orientierungsproblem zu lösen, ohne nichtbeteiligte Personen zu beflegeln!!!
Zurück zum Fall 2: Es geht niemanden etwas an, ob ein Eigentümer bzw. Landwirt seine Tore offen hat und wieviel er an Wert in dieser Halle oder anderswo besitzt oder stehen hat. Dieser angesprochene Wert ist mit viel Fleiß und Schweiss verdient und es steht jedem anderen auch frei soviel zu schaffen oder zu verdienen! Also warum dieser Neid???  
 
Ich darf festhalten, dass die ganze Wanderszene von dem Gutwill der Eigentümer abhängig ist. Sollten sie das mehr und mehr verweigern, dann gibt es in Zukunft nur mehr Wanderungen auf öffentlichen möglicherweise stark befahrenen Straßen oder gar keine Wanderveranstaltungen mehr. Und es ist nicht zu akzeptieren, dass einzelne flegelhafte Wanderer und Neider die ganze Szene aufs Spiel setzen. Sicher, das sind nur zwei Beispiele, aber das spricht sich schnell herum, speziell in Orten wo jeder jeden kennt und wie lautet dann die Resonanz? Die sch.... Wanderer und keiner läßt uns mehr über sein Eigentum gehen.
Ich würde solchen flegelhaften Personen dringend empfehlen, einmal bei der Organisation und Durchführung eines Wandertages mitzuhelfen. Jeder Verein würde sich freuen. Man sollte wissen, dass alle Wanderveranstaltungen meist aus reinem Idealismus entstehen und mit einer Menge unentgeltlicher Arbeit verbunden ist. Es wäre auch eine gute Therapie für solche Personen.

Aus meiner und unserer Erfahrung heraus wurden wir, egal wo wir veranstalteten, immer höflich, hilfbereit und zuvorkommend aufgenommen und das soll in Zukunft auch so bleiben! Einen Gruß noch an die Flegelhaften: entweder mithelfen oder fern bleiben! Wir wollen harmonische Veranstaltungen haben, wo jeder zufrieden ist und keine Konflikte!

Daten aus runtastic pro

Daten aus Suunto Ambit 3 Peak

Startkarte 2019

Streckenplan 2019

Urkunde 2019

Stoffaufnäher 2019

Teilnehmerranking 2019 nach 3. MC + 3 Ausländer

Vereins- und Gruppenwertung 2019

Veranstalterranking 2019

Startkarte 2019 kurze Strecken

Streckenplan 2019 kurze Strecken


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