Nemesvámos - Marathoncup Austria

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15.3.2017 => Kurzer Bericht zum Tekeres-völgy Maraton in Ungarn
Es ist soweit, die Reise nach Nemesvámos zum Tekeres-völgy Maraton steht heute am Programm und es ist mein (unser) erster Auslandsmarathon zum Marathon Austria 2017 zählend. Tagewache heute bereits um 2 Uhr früh und um 3 Uhr 30 start von Wien nach Nemesvámos, etwa 211 km sind zu fahren um den Ort nahe des Plattensees zu erreichen. Wir fuhren mit vier Autos Gerhard Koutny und ich von Wien, Johannes Macho von Vösendorf und Johann Wagenhofer von Sollenau. Pünktlich um 6 Uhr erreichten Johannes Macho und Johann Wagenhofer Nemesvámos, Gerhard Koutny und ich gemeinsam fahrend um 6 Uhr 15 den Start in Nemesvámos. Wären sicher auch pünktlich gewesen, aber ich hatte für mein Navi keine Internetverbindung und so sprang Gerhard ein.
Nach der Anmeldung und Erhalt der Startunterlagen ging es nun auf die Marathonstrecke. Besonders hervorzuheben ist die deutsche Wegbeschreibung die extra für uns übersetzt wurde. Einen herzlichen Dank an die Organisatorin Edina Csornai für diese Umsicht!

Es hat um die 0°C und die Wiesen sind weiß vom Reif. Die erste Selbstkontrolle ist bereits nach 800m und es geht weiter nach Veszprém. Eine sehr schöne und liebliche Kleinstadt. Insgesamt haben wir 19 Kontrollen zu durchlaufen. Für unsere Verhältnisse doch etwas zu viele, aber egal mal was anderes sehen. Wir schreiten flott dahin und erreichen nach 14,4km den Aussichtsturm am Berg Csatár-hegy.
Zusammentreffen mit unseren ungarischen Wanderfreunden bei der Aussichtswarte am Csatár-hegy

Nach 16,7km erreichten wir Kontrolle 9. Hier gibt es kleine Sachen, wie Nüsse und Studentenfutter zu knappern und wer keinen eigenen Becher mit hat, muß auf die eigene mitgeführte Flüssigkeit zurückgreifen. Nach einer kurzen Pause schreiten wir weiter und erreichen die Kontrolle in Bánd. An dieser Kontrolle gibt es schon mehr an Verpflegung wie Butter- und Schmalzbrot und ebenfalls kleine Knappereien und sogar Kuchen, alles gratis. Deutsches Dosenbier gab es um 250 Forint zu kaufen. Nach einer kurzen Pause folgten wir den Weg weiter zur Kontrolle 12 und nun etwas steiler bergauf zur Aussichtswarte am Miklós Pál-hegy. Nach dieser "Bergwertung" wieder gemächlich talwärts und standen plötzlich vor einem sehr steilen Aufstieg auf dem Berg Malom-hegy zur Kontrolle 15. dieser Aufstieg hat sich die Beszeichnung "sehr steil" echt verdient! Nach dem Zusammenwarten am Gipfel wanderten wir gemütlich talwärts und erreichten nach 34,2km die 16 Kontrolle. Auch hier wieder eine sehr gut Verpflegung, gleich wie bei der Kontrolle 11. Ab nun folgten wir den Markierungsbändern Richtung Ziel, welches wir um 16 Uhr erreichten. Leider konnten wir zur ersten Gruppe mit Macho, Leeb, 2xWagenhofer, Reichartzeder und Prais nicht aufschließen und diese Gruppe war bis auf Gaby Prais bereits auf den Heimweg nach Österreich.


Nach einer Pause für eine Runde Pizza und Bier traten auch wir um 17 Uhr den Heimweg an.
Zusammenfassend war es auf alle Fälle diese Reise wert. Die Organisation weit besser als erwartet. Die Wanderstrecke in einem urbanen Gebiet eingebetet, kaum Asphalt oder Beton, dafür sehr abwechslungreich. Die Markierung mit Permanentmarkierung und Markierungsbändern festgelegt. Dazu noch Streckenplan und deutsche Wegbeschreibung. Da kann man wirklich nichts meckern! Wir besuchten diese tolle Veranstaltung mit insgesamt 14 Marathonis aus Österreich und jeder von uns war und ist angetan von diesem Wanderevent. Mit 210 km von Wien auch schnell und günstig gelegen. Einziger Wehrmutstropfen ist der viele Müll, der (noch) zu sehen ist.
Diese Veranstaltung findet nächstes Jahr wieder zum ungarischen Staatsfeiertag am 15.3.2018 statt. Es wird wieder eine neue Strecke geben. Dieses mal zum Balaton. Und es wird erstmals auch IVV gewertet. Dieser Marathon in Nemesvámos ist sehr empfehlenswert!

Meine ersten Stempel für den ungarischen Marathoncup


Es gibt zu diesem Event auch wieder viele Impressionen von Friedrich Zechmeister und meiner Wenigkeit...

zu dem Impressionen aus meiner Kamera weiter... zu den Impressionen aus Friedrich Zechmeister's Kamera weiter...

 

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