Mittersill 2018 - Marathoncup Austria

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1.9.2018 => Heute der zehnte Bewerb zum Marathoncup Austria 2018 in Mittersill
Erstmalig veranstaltete Mittersill ihren ersten Marathon innerhalb des Marathoncup Austria. Insgesamt ist es aber bereits der dritte Marathon. Waren im Vorjahr nur 23 Marathonis am Start, so waren es heuer schon 53!
Die Anreise von Wien war problemlos. Die 423km waren in gut 5Stunden abgespult. Leider dieses Mal keine Fahrgemeinschaft mit Dr. Andrea Feiler. Das Wetter, tja das Wetter kannte kein Mitleid mit dem Veranstalter. Bereits am Vortag, bei der Ankunft, Regen und das sollte sich am Veranstaltungstag mit Unterbrechungen fortsetzen. Eh mag ich keine Regenhatscha! Aber was soll's. Nach der Ankunft knapp nach 17Uhr ging ich noch "Minuten sammeln" für die NOE-Challenge durch den Ort Mittersill und gleich die Chefitäten der Wanderfreunde Traunstein-Salkammergut getroffen. Nach kurzem Smaltalk und einem Bier machte ich mich trotz Regen wieder auf und bezog Quartier im Gästehaus Wieser. Das Gästehaus Wieser ist sicher ein Geheimtipp für Wanderer, aber leider ist dieses Haus ein reines Nichtraucherhaus, darauf wurde ich hingewiesen. Trotzdem verbrachte ich eine gute Nacht und ließ dabei den Regen Regen sein.
Heute Tagwache bereits um 5Uhr. Ein sehr gutes Thermofrühstück wartete bereits und um 6Uhr war ich bereits am Start beim Nationalparkzentrum.
Nachdem uns Karin bereits vorangemeldet hatte, ging das Startprozedere sehr schnell und wir starteten pünktlich um 6.30Uhr. Kaum aus dem Ort heraußen, ging es über eine Forststraße gleich 500hm in die Höhe. Kaum überwunden erreichten wir die erste Kontroll- und Labestelle in Hintermühleben. Die Diensthabenden frierten bereits, aber bis 14Uhr müßten sie ausharren, so die Aussage der Beiden.
1. Kontroll- und Labestelle Hintermühleben
Nach Einholung der K1 ging es weiter talwärts nach Hollersbach. Beim Wanderhotel Kaltenhauser war eine kleine Labestelle eingerichtet. Kurz nach Hollersbach erreichten wir auf einer Anhöhe die K2. Hier trennten sich die Wege. Während der Marathon Richtung Grubing verlief, folgte auf den kleineren Strecken bereits der Rückmarsch nach Mittersill.
2. Kontroll- und Labestelle Hollersbach

Die Arme mußte im freien Felde bis 15Uhr ausharren. Hoffentlich hat sie sich nicht verkühlt. Nach dem K2 Stempel ging es weiter Richtung Grubing. Nach Grubing im Wald aufsteigend zum Jochberg fehlten plötzlich die Markierungen. Im Wald stehend stellte sich die Frage wie es nun weitergehen soll. Während schon drei Teilnehmer vorauseilend die Lifttrasse zur Mittelstation des Jochberges erklommen hatten, herrschte in unserer Gruppe immer noch Rätselraten. Nach einem kurzem Telefonat von Thomas mit dem Veranstalter war klar, wir müssen den sogenannten "Bienenlehrpfad" folgen. Die Markierung wurde von jemanden entfernt, so die Aussage des Veranstalters, was sich durchaus als plausibel darstellte. Nach diesem "Höhepunkt" erreichten wir die K3, in Thalbach ohne weiteren Probleme.
3. Kontroll- und Labestelle Thalbach
Nach kurzer Pause mit Smaltalk folgten wir der tadellosen Markierung nach Stuhlfelden zur bereits vierten Kontroll- und Labestelle beim Wanderhotel Schlösselstube. Auch hier versteckten sich zwei hübsche aber frierende Mitarbeiterinnen vor dem Eingang zum Schlössel.
4. Kontroll- und Labestelle Stuhlfelden
Nur kurze Pause und "weiterhummpeln", denn die Spitze ist schnell unterwegs und mit meinem schmerzenden Knie, kann ich kaum mehr Schritt halten. Nach schmerzhaften Kilometern erreichte ich kurz nach der Spitze die fünfte Kontroll- und Labestelle in Wilhelmsdorf. 4,5km sind es noch bis ins Ziel so die Aussage der hübschen Mitarbeiterin.
5. Kontroll- und Labestelle

Nach 6:48 und 42,54km war das Ziel in Mittersill erreicht.

Zusammenfassend darf man festhalten, dass der 3. Hohe Tauern Marathon größtenteils dem Regenwetter zum Opfer gefallen ist, daher auch die geringe Beteiligung. Die Strecke war für uns größtenteils neu und hat mit der WM-Strecke aus 2016 kaum mehr einen Bezug. Mit einem Gesamtanstieg von 1400hm ist dieser Marathon nicht ganz einfach. Die Kilometerangabe von 42 dürfte stimmen.
Über die Verpflegung auf der Strecke kann man geteiler Meinung sein. Waren die einen zufrieden mit dem Angebotenen, so wünschten andere mehr Bodenständiges.
Über die Markierung bis auf den Abschnitt Jochberg kann man nicht meckern. Der Streckenplan ist zwar in Farbe, sollte aber doch etwas präziser sein, damit er hilfreicher ist, wenn z.B. die Markierung fehlt.
Die Urkunde ist gut gelungen, sollte aber in Schutzhülle mit Streckenplan und eventuellen Stoffaufnäher überreicht werden. Durch Regen Nässe oder Schweiß wäre es schade, wenn die Urkunde zu Schaden kommen würde, daher eine Schutzhülle.
Es wurde von Seiten des Veranstalter versprochen, dass die angesprochenen Punkte verbessert werden und ich möchte daran erinnern, dass niemand von einem zweiten Gmünd etwas davon hat!
Der 4. Hohe Tauern Marathon findet am 7.9.2019 statt.

Natürlich gibt es auch zu diesem Event wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
Zu den Impressionen... weiter ...

Auch ein paar Impressionen aus meiner Kamera, weiter ...

Technische Daten aus Runtastic Pro

Teilnehmerranking 2018

Veranstalterranking 2018

Startkarte 2018

Streckenplan 2018

Urkunde 2018

Medaille



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