Bericht Lichtenwörth 2019 - Marathoncup Austria

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16.3.2019 => 3. MC-WanderMarathon in Lichtenwörth
Nach bereits 5 Joker heute endlich der lang ersehnte Start des Marathoncup Austria 2019 in Lichtenwörth 👌. Leider regnete es bereits in der Früh und bei der Anfahrt zur Veranstaltung. Irgendwie hatte man wieder das Gefühl, es gibt wieder Lichtenwörth Wetter, denn 2017 gab es ja auch Regen über die gesamte Veranstaltung. Nunja, es nützt nichts, auf in den Regen. Rein ins Auto, Gerhard Beer von Erdberg abholen und in der Gischt nach Lichtenwörth. Angekommen, heute waren es ja nur 60km Anfahrt, Startkarte gekauft und dann wieder raus in den Regen. Ach, wie soll man all die Sachen (Startkarte, Streckenplan, Handy usw.) vor der Nässe schützen? Nun, es ist genau 6.30Uhr. Anfangs noch laufend unterwegs, aber bald machten sich die letzten vier Tage bemerkbar und so begleitete ich Andrea Feiler auf ihrem Weg etwas langsamer.
Nach 5,4km ist die erste Kontrolle erreicht. Bin bereits naß bis auf die Haut 🌧 😨!
1. Kontroll- und Verpflegstelle Wr.Neustadt

Frierend stehen die Mitarbeiter des Wandervereins mit ihren leckeren Sachen und warten auf Konsumation. Mittlerweile scheint es, dass der Regen etwas aufhört. Die Temp. bei +7°C ist ja nicht so unangenehm. Zum Glück auch wenig Wind. Nur den Wertungsstempel in die Startkarte gedrückt und gemeinsam mit Andrea ging es weiter. Der Weg bleibt eben und so erreichten wir die nächste Kontrollstelle am Teichhof relativ schnell. 10km sind nun geschafft.
2. Kontroll- und Verpflegstelle Teichhof

Das gleiche Bild, frierende aber hoch motivierte Mitarbeiter warten auf Marathonis und Wanderer. Noch zu kalt, um etwas zu trinken und auch noch keinen Hunger und so machten wir uns nach dem Stempel wieder schnell auf den Weg. Der Regen ist nun etwas erträglicher geworden, aber es sollte nicht lange andauern bis es wieder stärker beginnt zu regnen. Der Weg wieder eben dahin über Frohsdorf bis Lanzenkirchen. Kurz vor der dritten Kontrolle trennte ich mich von Andrea und erhöhte das Tempo, sonst würde mir die Spitze der Marathonis davon laufen und müßten dann auf den MC-Stempel warten. Das geht doch nicht! Die dritte Kontrolle in Offenbach ist nach 19,7km erreicht. Marathoni Martin Lichtenwörther hatte ein Auge auf die Geschehnisse dieser Kontroll- und Verpflegstelle. Familie Steinacher mit Martin Lichtenwörther.
3. Kontroll- und Labestelle Offenbach

Ab nun folgte die Bergetappe auf den "Gspitzter Riegel". Irgendwo in der Mitte zur SK lief ich auf Evelyne Schmidt auf, die mit Markierungsbändern unterwegs war, um mögliche fehlende Bänder zu ersetzen. Man muss wissen, dass es in der Nacht noch ziemlich stürmisch war 🌪🌪. Gemeinsam mit Evelyne und den Turboschnecken rund um Viktor Vorauer erreichte ich nach 27,2km die SK "Gspitzer Riegel". Alles triefend naß. Irgendwie schaffte ich das Zwickerl so halbwegs in die Startkarte 🙂.
4. Selbstkontrolle "Gspitzer Riegel"

Mineralwasser und Äpfel gab es zur freien Entnahme. Wer hat das alles hier her tragen müssen, denn Fahrweg gab es ja keinen? Sehr bemüht um das Wohl der Marathonis 👌! Da es noch immer ziemlich regnete ging es gleich weiter. Gemeinsam verliessen wir die SK und nach und nach folgte mir nur mehr Evelyne talwärts. Iris und Christian konnte ich einholen und überholen. Kurz danach lief ich auf Albert Graf auf. Ab nun waren nur mehr die Trailläufer René und Klaus vor mir. Die noch einzuholen war ohnehin nur mehr Utopie, also drosselte ich das Tempo und gemeinsam mit Albert erreichte ich nach 33km die Kontroll- und Verpflegstelle in Neudörfl. Dieses Zelt war in Walsberger's Hand. Helmut, gemeinsam mit seiner Familie sorgte für das Wohl der Marathonis. Speckweckerl und Radler waren nun angesagt. Durch den anhaltenden Regen tröpfelte es bereits durch das Zelt durch. Tja, wie schon erwähnt, es ist schade, dass das Wetter so "reingehauen" hat. Während ich die Verpflegung genoß und etwas plauderte, war Albert bereits über alle Berge und konnte ihn bis ins Ziel nicht mehr einholen 😡.  
5. Kontroll- und Labestelle Neudorfl

Ist ja auch egal, gemütlich folgte ich nun den ebenen Trail bis zur nächsten Kontroll- und Labestelle. Nach weiteren 3,7km erreichte ich die letzte Kontroll- und Verpflegstelle "Ulme".
6. Kontroll- und Labestelle "Ulme"

Schnell einen weiteren Stempel und weiter ging es. Mittlerweile sind auch die kleineren Strecken wieder in der Marathonstrecke vereint und somit wieder mehr Wanderer am Trail zu sehen. Nach gut 40km und immer noch bei Regen erreichte ich das Ziel um 12.21Uhr.
Zusammenfassung:
Irgendwie kann einem der Wanderverein "Zur Sonne" leid tun. War das Wetter am Vortag noch schön, so schlug es in der Nacht um und wie vor zwei Jahren auch, wieder Regen und wieder Regen. Man weiß ja aus Erfahrung, dass bei Regen ein Drittel der möglichen Teilnehmer zu Hause bleiben oder eine andere Alternative suchen. Und das schmerzt natürlich, denn der Verein steckte eine Menge Liebesmüh' in die Veranstaltung und dann haut das Wetter wieder rein 😡.
Auch wenn man vielleicht Regenhatscher nicht so mag, so war es auch heuer wieder eine sehr gut organisierte Wanderveranstaltung mit einem wunderschönen Marathon. Das Engagement aller Mitarbeiter war großartig und die Markierung ohne Tadel. Bei dem schwierigen Wetter wären vielleicht die orange leuchtenden Bänder besser sichtbar gewesen, aber ja man muss halt besser darauf achten. Die Verpflegung war reichlich und ausgezeichnet. Die Auszeichnungen ebenso. Zum Schluß kann man nur Danke sagen für den großen Idealismus und Einsatz rund um diese tolle Wanderveranstaltung vom Wanderverein "Zur Sonne" unter Obmann Ing. Hans Lackner und seinem Team 👌🙂!!!

Noch ein Nachsatz: In den sozialen Medien wurde gefragt was der Wanderverein "Zur Sonne" mit Regen zu tun hat? Vielleicht kann das jemand beantworten, wäre schön 😉....

Achtung! Nächster Marathon am 6./7.4.2019 in Gars am Kamp/NÖ!

Natürlich gibt auch wieder tolle Impressionen von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
Zu den Fotos weiter ...

Auch noch Bilder aus meiner Kamera weiter ...


René Kun - Ultra Trailrunner mit seinem Blog
Nach den letzten stressigen 2 Wochen habe ich mich kurzfristig für den Lichtenwörth Marathon entschieden. Ich finde das echt klasse, was Walter Preissl da macht. Prinzipiell geht es um einen Wandermarathon, aber es ist jeder willkommen, der mitmachen möchte wie auch z.B. Nordic Walker, Läufer und Ultraläufer/walker. Ich mache gerne mit, da ich ständig was Neues kennenlerne und es ist eine tolle Trainingseinheit. Das Tolle, man hat jeden Untergrund, von Asphalt bis Trailstrecken. Am Samstag um 2 Uhr hat es bei uns geschüttet und ein Orkan hat geweht, ich bin zum Fenster und für mich war es fraglich ob ich überhaupt mitmachen sollte, da die Wettervorhersagen für den Tag auch nicht rosig waren. So bin ich dann doch um 4:50 auf, frühstücken und Laufrucksack fertig machen. Abfahrt um 5:10 Uhr von Stetten, Ankunft in Lichtenwörth um 6:20 Uhr. Am Weg dahin immer wieder ordentlich zu schütten angefangen und ich so zu mir, na halleluja, das wird was. Am Parkplatz ist mir bereits mein Bruder Viktor Vorauer mit seiner Clique entgegen gekommen. Ins Gasthaus Gasthof Prandl Startkarte holen, kurz zum Auto und wieder zurück.
Ich startete ca. um 6:50 bei Regen und starkem Wind. Da der Start variabel ist, sind schon sehr viele vor mir gestartet. So laufe ich dahin mit kurzer Hose, langem Laufshirt und dünner Regenjacke mit im Laufrucksack, Reserve Wind-/Regenjacke, Laufshirt lang, 1,2L Flüssigkeit, 1x Banane, 2x Gel, Traubenzucker, 1x Riegel, Taschentücher, GoPro, Rettungsdecke, E-Card, Geld, Handy, Trinkbecher, Salztabletten, Magnesium und die Startkarte … Was soll ich sagen, viel zu viel 😲.
Bei Kilometer 4 meinen Bruder bereits eingeholt, weiter bei Kilometer 5, Walter eingeholt, jeweils kurzer Smalltalk, Fotos und weiter. Bei Kilometer 5,4 die erste Kontrollstelle erreicht, abstempeln, Foto und weiter geht es. Ich habe bereits sehr viele überholt, bei Kilometer 6,5 den ersten Läufer eingeholt. Irgendwann bei ca. Kilometer 8-9 ist meine Polaruhr ausgefallen, ich habe erst letzte Woche ein neues Update gemacht, damit ich die Routen draufspielen kann und so auch die Strecke vom Lichtenwörth Marathon. Grantig sein bringt nichts 😏, die Uhr neu gestartet und weiter geht es.
Kilometer 10, die zweite Kontrollstelle erreicht. Der Regen hat etwas nachgelassen, mittlerweile eh schon komplett nass und durchgeschwitzt, ich war sehr flott unterwegs trotz überfülltem Laufrucksack. Dritte Kontrollstelle erreicht bei Kilometer 19,7, ich war bereits seit 10 Kilometern allein unterwegs. Mir wurde gesagt, dass ein Läufer vor mir wäre. Ab jetzt geht’s bergauf, es geht langsam dahin, dafür eine tolle Gegend, genau meins. So bei Kilometer 25 hab ich den ersten Läufer eingeholt und wir mussten kurz die Strecke checken, da wir keine Markierung gefunden haben. Hat nicht lang gedauert und wir waren wieder im Rennen, kurzer Smalltalk mit ihm und ich bin dann weiter.
Die Selbstkontrollstelle erreicht bei Kilometer 27,2. Es fängt wieder stärker zum regnen an.Ich laufe weiter und mache immer wieder Fotos, eine sehr geile Trailstrecke beginnt … super … Kurz stehen geblieben, wieder Foto machen, da wurde ich auch schon wieder überholt (kein Problem). Ab Kilometer 30 habe ich den ersten Läufer wieder eingeholt und ab dem Zeitpunkt war ich allein unterwegs. Bei Kilometer 33 und 36,7 nochmals Kontrollstellen. Ab da habe ich schon meine Oberschenkel ordentlich gespürt und die letzten Kilometer bin ich hin und wieder ein Stück gegangen, es war auch meine erste größere Tour nach Burgenland. Um Punkt 11 Uhr bin ich als erster Marathoni ins Ziel gekommen.
Es war mir wieder eine Freude, bei der Marathoncup Austria Serie mitzumachen. Ich war bereits zum 4. Mal dabei und nicht das letzte Mal. Ein großes Lob an Walter und an den Wanderverein zur Sonne für die gut organisierte Veranstaltung trotz schlechtem Wetter.
Lg, Run Doc
Daten aus runtastic pro

Daten aus Suunto Ambit 3 Peak

Startkarte 2019


Streckenplan 2019

Urkunde 2019

Stoffaufnäher 2019

Teilnehmerranking 2019 nach 1. MC + 2 Ausländer

Vereins- und Gruppenwertung 2019

Veranstalterranking 2019

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