Haspelmoor - Marathoncup Austria

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Es war soweit, die Marathonsaison begann mit dem 1. Auslandsmarathon in Haspelmoor. Gleich vorweg, es war eine tolle Veranstaltung unter Freunden! Nun, ich entschied in der Nacht zum 9.1. anzureisen. Die Fahrt nach Haspelmoor war geprägt von Regen aber ich erreichte den Start trotzdem zeitgerecht um 6.15 Uhr. Start war 6.30 Uhr.
Es waren bereits viele österreichische Marathonis eingetroffen. Die meisten davon sind ja bereits am Vortag in Haspelmoor eingetroffen. Nach dem Ausfassen der Startkarte ging es schlußendlich um 7 Uhr los. Es war noch dunkel und anfangs begleitete uns noch leichter Regen der sich aber bald auflöste. Keine Wintertemperatur bei +6°C. Der Boden ziemlich tief und es war empfehlens-wert in der Dunkelheit einen Lichtspender zu benutzen, um den tiefen Wasserlachen ausweichen zu können.
Der Versuch bei der ersten Kontroll- und Labestelle gehexeltes Stroh einzustreuen, um den tiefen Boden in den Griff zu bekommen. Grundsätzlich ist aber zu erwähnen, dass der durch den Regen aufgeweichte Boden auf der gesamten Strecken keine Rolle spielte. Im Ziel konnte man sich ohnehin die Schuhe wieder waschen.

Die Kirche in Nassenhausen. Diese Zwiefeltürme sind sehr typisch für dieses Gebiet. Noch immer verhangender Himmel, aber kein Regen.




Einige sehr schön gepflegte Wegkreuze und Bildstöcke entlang des Weges.





Kontroll- und Labestelle versteckt in einem kleinen Waldstück. Das Personal scheint etwas zu frösteln, aber der warme Tee + ??? hält warm.




Das Kriegerdenkmal im Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege in Adelshofen. Die Stauden links und rechts scheinen schon etwas älter zu sein.




Die Doppelkontroll- und Labestelle in Mammendorf, die Heimat der Familie Konheiser. Hier kontollierte und stempelte ein erfahrener Marathoni aus dem Marathoncup Austria.

Um 14.30 Uhr erreichten wir das Ziel, die Turnhalle in Hattenhofen. Alle Navis und Kilometer-zähler waren sich einig, die vorgegebenen 41,2km, die stimmen! Nach Information aus Haspelmoor sind an beiden Tagen 300 Marathonis gestartet, davon 49 aus Österreich und 4 aus Ungarn, die ja ebenfalls unter den WF-Traunstein-Salzkammergut gestartet sind. Wie 2014 war auch heuer dieser Marathon, bei unseren Freunden in Haspelmoor, sehr beliebt bei uns Österreichern. Ist ja bereits der erste Auslandsmarathon für den Marathoncup Austria erreicht und das bei einer tollen Veranstaltung unserer Freunde in Haspelmoor. Hier in Haspelmoor lebt die Marathonbewegung wieder richtig auf. Klagen andere Veranstalter über zum Teil große Rückgänge der Teilnehmerzahl am Marathon, so ist das hier in Haspelmoor nicht so!

Zusammenfassend darf ich aus meiner persönlichen Sicht festhalten, dass der Haspelmoorer Marathon eine tolle Veranstaltung war und ist. Man merkt überall die Professionalität der erfahrenen Marathonis aus dem Team des NWF Haspelmoor. Die Strecke einwandfrei und sehr detailliert markiert und das trotz Ohrwaschlstrecke. Es wurde auch versichert, dass pro Teilnehmer nur eine Startkarte gestempelt wird. Die Verpflegung sehr vielfälltig ausreichend und preiswert. Das Personal allesamt sehr freundlich und zuvorkommend. Worin man vielleicht etwas feilen sollte ist die Startkarte und der Streckenplan. Die Urkunde und Stoffaufnäher sind sehr schön gestaltet. Was mir auch noch aufgefallen ist, dass die Jugend in die Wanderbewegung eingebunden ist, ganz entgegen dem allgemeinen Trend.

Ich denke, dass die Teilnehmerrekorde am Marathon des NWF Haspelmoor auf die Professionalität der aktiven Marathonis zurückzuführen ist. Es ist  mir an dieser Stelle erlaubt ein großes Kompliment an Fr. Silvia Konheiser auszusprechen, die ihr Herz in die Marathonbewegung gelegt hat und viel Zeit und Müh investiert, um für die Marathonbewegung und Marathonis dazu sein! Herzlichen Dank!

Ich schliesse nun mit einem sehr schönen Zitat eines Haspelmoorer Marathoni, Sieger im Marathoncup Austria 2014:
Ich fahre lieber nach Österreich zu den Marathons und schaffe den Pokal, weil da fühle ich mich bei Freunden!!!
Das ist aus meiner Sicht die größte Anerkennung für die Marathoncupfamilie! Das dokumentiert unsere gute Arbeit für die Marathonbewegung im In- und Ausland! Nochmals herzlichen Dank!

 

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