Ebbs 2019 - Marathoncup Austria

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15.6.2019 => Heute der achte Bewerb zum Marathoncup Austria 2019 in Ebbs
43 Marathonis unserer Marathoncupfamilie nahmen den Weg nach Ebbs/Tirol, um am bereits legendären Kaosamarsch teilzunehmen. Für die Wertung für den Marathoncup reichte bereits die klassische Strecke des Kaosamarsches - ist schwierig genung. Die Wettervorhersage für den Veranstaltungstag versprach herrliches Wanderwetter, was schlußendlich dann auch stimmte. Die Veranstaltung des Koasamarsches findet traditionell in zwei Kategorien, Lauf und Marsch, statt. Die Startzeit für die Wanderer war mit 6 - 8Uhr und die Läufer mit Massenstart für den Marathon um 7Uhr angesetzt.
Nachdem heuer Ebbs 50jähriges Jubiläum feierte und aus diesem Grund einen einmaligen Jubiläumslauf über 52,4km und einem Anstieg von 3450m anbot, habe ich mich entschlossen bei diesem Monsterlauf teilzunehmen. Mit leichter Kleidung und dieses Mal auch wieder mit Stöcken, startete ich im Starterfeld von 132 Teilnehmern um 7Uhr.
Tja, knapp vor dem Start, da lachten wir noch....

Mit in diesem Starterfeld waren auch unser Josef Sellmaier und Guido Hetzenegger. Gerhard Beer fehlte leider. Gleich von Beginn an war das Tempo für meine Verhältnisse doch hoch und so entschwand unser Josef Sellmaier mir nach 3km bereits aus den Augen.
1. Kontroll- und Verpflegstelle bei der Aschinger Alm

Die erste Kontroll- und Verpflegstelle nach 7,6km und einer Zeit von 1:03 war bei der Aschinger Alm. Mittlerweile war das Starterfeld total auseinander gezogen. Alles da was ein Läufer halt so braucht. Zwei Bananenstücke in die Hülse geschmissen und weiter ging es. Nach 11,5km mündeten wir in die klassische (schwarze) Strecke ein und ab nun ging es steil bergwärts zur Vorderkaiserfeldenhütte. Leider musste ich bereits zur Kenntnis nehmen, dass ich bergwärts mit dem Tempo Probleme hatte.
2. Kontroll- und Verpflegstelle bei der Vorderkaiserfeldhütte

Nach 14km und einer Zeit von 2:23 war die Vorderkaiserfeldenhütte erreicht. Zwei Becher Cola in mich hinein geschüttet und nach kurzer fünfminütigen Pause krabbelte ich wieder weiter. Mit viel Mühe erreichte ich die Kontroll- und Labestelle nach gut 19km mit einer Zeit von 3:35. Dieser Überstieg war heuer hart für mich und so mußte ich eine Pause von etwas 10min einlegen, um mich wieder etwas zu erfangen. Nach einer Flüßigkeitsaufnahme, nahm ich den Weg weiter in Angriff.
3. Verpflegstelle auf der Hochalm
Langsam kroch ich den Berg hinan, mit der Enttäuschung, dass mich immer mehr Sportler überholten! Wie auch immer, nach 22,6km und einer Zeit von 4:44 erreichte ich das Stripsenjochhaus. Ein schnelles Cola und ein Schnitte und weiter ging es nun talwärts. Die Beine schon schwer, aber es nützt nichts ich muß laufen!
4. Kontroll- und Verpflegstelle beim Stripsenjochhaus

Nach 5:38 und fast 27,5km mit einem Anstieg von 2000m erreichte ich die Kontroll- und Verpflegstelle "Hinterbärenbad". Mittlerweile hat es auch zu regnen begonnen. Wie es scheint gibt es am Nachmittag doch noch irgend welche Gewitter. Tja, nun die große Endscheidung. Weiter auf den Jubiläumslauf über 52,4km oder auf die schwarze Strecke Richtung Ziel - 44km. Nachdem mir die Cut-off Zeiten bereits im Nacken saßen, der Regen und immer noch der Gedanke an Gerhard Beer, habe ich mich schweren Herzens doch entschieden auf die schwarze Strecke zu wechseln und damit war ich auf der 52,4km Strecke aus dem Rennen.
5. Kontroll- und Verpflegstelle beim Hinterbärenbad
Nach 6:21 und 31km erreichte ich die Kontrollstelle "Bödenalmweg".
6. Kontrollstelle Bödenalmweg
Ab nun ging es einer breiten Forststraße talwärts, aber nach etwa einem Kilometer ging es wieder rechts über anfangs Stufen in den Wald hoch. Ich folgte diesen mit den Markierungstafeln markierten Weg und landete bei der nun letzten Kontroll- und Verpflegstelle "Kaisertalstraße". Nach 6:24 und 39,5km erreichte ich diese Kontroll- und Labestelle.
7. Kontroll- und Verpflegstelle Kaisertalstraße

Die Anstiege waren längst vorbei und nun folgte der fast ebene Streckenabschnitt ins Ziel, welches ich nach offizieller Zeit von 8:03h erreichte.

Nachdem ich nicht in die Wertung kam, freut es mich für unseren Josef Sellmaier umso mehr, dass er die 52,4km in einer Zeit von 9:42 bewältigte und damit den 40. Gesamtrang belegt. In seiner Altersklasse belegt er Platz 9! "Das war bisher das Härteste was ich gemacht habe!" so titelte Sellmaier diesen Extrem-Jubiläumslauf. Und er weiß wovon er spricht. Lief er doch heuer den Marathon in München in 3:29 und den Vienna City Marathon in 3:15 !!! Er startete übrigens für die Wanderfreunde Traunstein-Salzkammergut. Herzliche Gratulation für diese außergewöhnlich tolle Leistung!

Zusammenfassend war die 50. Auflage des Koasa Marsches wieder super und professionell organisiert und durchgeführt. Auch unglaublich wie Eventmanager Andreas Moser und sein Team die Teilnehmerzahl um mehr als 30% steigern konnte und mit 1250 Läufern und Wanderern an die Obergrenze des Limits kam 👌.  

Bedenkt man welch logistische Meisterleistung dahintersteckt, wenn zwei Events wie Laufen und Wandern gleichzeitig über die Bühne gehen müssen. Wie schon erwähnt die Organisation perfekt. Keine Probleme mit Quartiere, Parkplätze, Verpflegung oder Markierung. Herzlichen Dank für dieses ausgezeichnete schöne Event! Der Koasa Marsch ist sicher einer der anspruchstvollsten Strecken innerhalb des Marathoncups und daher auch allen Marathonis herzliche Gratulation und Respekt für diese herausragende Leistung!

Ich persönlich halte es für eine gute Idee, auch Wanderer mit Startnummer und Chip auszustatten. Auch ist mir heuer aufgefallen, dass auch die Wanderer beim Zieleinlauf mit Startnummer und Namen aufgerufen und gratuliert wurde 🙂. Eine sehr spotliche Geste 👌. Auch die Anmeldung über die Anmeldeplattformen ist zukunftweisend.

Natürlich gibt es auch zu diesem Event wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
Zu den Impressionen... weiter ...

Auch noch ein paar Impressionen aus meiner Kamera... weiter ...
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Daten aus Runtastic Pro

Daten aus Suunto

Meine Startnummer für den Jubiläumslauf über 52,4km

Teilnehmerranking nach 11 Bewerben

Vereins- bzw. Gruppenranking nach 11 Bewerben

Veranstalterranking



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