Rohrbach/Gölsen 2018 - Marathoncup Austria

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18.4.2018 => 17 Marathonis starteten beim geführten WanderMarathon in Rohrbach an der Gölsen. Nachdem pünktlich um 7.48Uhr der Zug mit Karl Reichartzeder am Bahnhof Rohrbach/Gölsen eintraf, begrüßte Wanderleiter Thomas Steinacher die Marathonis, erklärte den Ablauf und kurz danach blitzten schon die Trekkingstöcke beim Berühren des Asphalts auf. Bei mir kamen wieder Erinnerungen hoch, als in den 90er Jahren die bereits vielfach vergessene OdIWW ebenfalls den Start von Rohrbach/Gölsen anlegte, um einmal auf den 404 nach Kreisbach zu wandern und einmal ebenfalls auf den 404 nach Hainfeld zu gelangen - lang lang ist's her...
Nun, nach Rohrbach begann der stettige Aufstieg zur Kukubauerhütte. Das Wetter auch heute wieder traumhaft schön. Leider trübte die doch etwas diesige Luft den Fernblick in die Voralpen. Nach bereits einer Stunde und 4,8km erreichten wir die 782m hoch gelegene Kukubauerhütte. Natürlich hat Wanderleiter Thomas im Vorfeld dafür gesorgt, dass geöffnet war, denn normalerweise wird diese Hütte nur über das Wochenende bewirtschaftet. Nach dem fast einstündigen Anstieg genoßen wir nun die kühlen Getränke bei Witz und Talk. Nach einer 20minütigen Pause folgte der Aufbruch. Noch schnell ein Gruppenfoto mit der Hütte im Hintergrund und schon staubte es durch den Wald. Gemütlich und den Fernblick genießend ging es über Wald- und Wiesenwege zum Haberegg. In Haberegg angekommen, verließen wir den 404 und wanderten entlang des 622 (Waldmarkweg) Richtung Ochsenburgerhütte.
Um etwa 10.30Uhr und nach bereits 13,8km erreichten wir die Ochsenburgerhütte auf der Rudolfshöhe. Die Wirtin war eine ehemalige Wirtin aus meinem Heimatdorf. Ihr Ehemann stürtzte vor Jahren mit dem Auto in die Traisen und ertrank. Tja, die Welt ist klein...
Mittag war angesagt und die Preise für Speis und Trank für eine Hütte absolut günstig! Das Speckbrot ein absoluter Hammer. Bekommt man anderswo eine Brotstärke von max. 10mm, so war dieses hier in der Ochsenburgerhütte doppelt so hoch.
Nach gut einer Stunde mußten wir wieder weiter. WL-Thomas motivierte, die gmütliche Athmosphäre der Hütte wieder zu verlassen. Ab nun waren wir wieder auf dem 404 und wanderten talwärts nach Kreisbach. Ab Kreisbach folgten wir den 404 entlang der Traisen nach Göblesbruck und Rotheau. Vor Göblesbruck noch schnell eine kurze Pause bei Thomas Freunden und weiter ging es. Während der 404 sich nun bergwärts zur Stockerhütte drehte, wanderten wir auf dem Traisental Radweg 42 bis Traisen weiter. Ab Traisen weiter den Radweg entlang der Gölsen nach St.Veit und nach 6.26 Stunden und 35,45km erreichten wir wieder den Bahnhof in Rohrbach an der Gölsen - das Ziel ist erreicht.

Zusammenfassend darf ich festhalten, dass die Idee einen Marathon auf den Spuren des 404 zu organisieren und durchzuführen, als absolut super, denn der Weg mit seinen Fernblicken von den Voralpen in die Alpen ist absolut sehenswert. Vielleicht bin ich auch etwas vorbelastet, denn ich habe den 404 in seiner kompletten Länge von 222km bereits 9mal durchwandert und daher weiß ich wie schön und sehenswert dieser Wanderweg durch den Wienerwald und Voralpen ist. Diese tolle Idee stammt von unserem Wanderleiter Thomas Steinacher von den Kumpferlwanderern! WL Thomas hat diese Tour wieder mit großer Erfahrung und Idealismus organisiert und geleitet, vielen herzlichen Dank für diesen Einsatz! Leider ging ein sehr schöner Wandertag wieder viel zu schnell zu Ende... aber es gibt 2019 eine Fortsetzung auf den 404....  

Natürlich gibt es wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
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