Leutasch - Marathoncup Austria

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15. - 17.9.2017 => Der alternativ vierzehnte Bewerb zum Marathoncup Austria 2017 in Leutasch
Eine Alternative zum Marc Aurel Marsch in Bruckneudorf ist heuer der IML-Marsch über drei Tage in Leutasch. Der Marathoni hat dieses Wochenende die Wahl, ob er in Bruckneudorf oder Leutasch den Stempel für den Marathoncup Austria erwandert! Ich erwarb den Stempel bereits am Donnerstag am Marc Aurel Marsch und fuhr nach Zielschluß des ersten Tages nach Leutasch. Am Freitag des zweiten Tages, vergab Karin Reiter von den Wanderfeunden Traunstein Salzkammergut den Stempel für den Marathoncup, wofür ich mich auch an dieser Stelle für die Bereitschaft und Unterstützung recht herzlich bedanke!
Leider begann es auf der Fahrt nach Tirol bereits zu regnen und die Wettervorhersage für den 3-Tage-Marsch stand auf Regen! Da ich erst so um 24Uhr in Leutasch eintreffen werde, rief ich meine Quartiergeberin an, um ihr meine Ankunftszeit mitzuteilen. "Solange bleib ich nicht auf" rief sie übers Telefon und das Angebot einen Schlüssel zu hinterlegen war auch nicht möglich. Als ich kurz nach 24Uhr in Leutasch eintraf und das Thermometer bereits bei 0,5°C stand und es weiter regnete blieb mir nichts anderes übrig, als im Auto zu schlafen. War echt nicht ganz gemütlich! Vor 8Uhr morgens kann ich auch nicht einchecken, so die strenge Stimme aus dem Telefon, so machte ich mich auf den Weg zum Start. Einige Wanderer warteten bereits vor der Halle oder wachten gerade auf, es war ja erst 5Uhr morgens.
Für dieses Wochenende habe ich mich bei EVG-Präsident Johannes Leopold angemeldet, damit dieser in der Gruppenwertung etwas "reißt". Hollte mir von ihm die Startunterlagen und machte mich gemeinsam mit Sigrid Hager und Johannes Macho kurz nach 6Uhr bei Regen!!! auf den Weg. Wieder ein Regenhatscher!!!
Nach 46min und 4,6km erreichten wir die erste Kontrolle. Tee, Saft aus der Butte und Müsliriegel als Gratisverpflegung, sonst leider nichts zu erwerben.
1. Kontroll- und Labestelle

Nach einem Kontrollzwickerl in die Startkarte und kurzer Pause folgten wir weiter den markierten Trail. Nach 76min und 7,57km erreichten wir die zweite Kontrolle. Auch an dieser Labestelle nur Saft aus der Butte und Müsliriegel.
2. Kontroll- und Labestelle

Nach einem weiteren Kontrollzwickerl folgte nun ein absolut schöner Weg durch die Leutascher Geisterklamm und weiter nach Scharnitz. Nach 18,93km kamen wir nach Scharnitz zur dritten Kontrolle. Johannes träumte noch vom Karwendelmarsch, der vor kurzem hier stattfand und er ein gutes Ergebnis erzielte. Sigrid und ich drängten in die Bäckerei, um endlich mal was nahhaftigeres zu erwerben, denn an der Labestelle gab es das übliche - Saft und Riegel.
3. Kontroll- und Labestelle Scharnitz
Nach einer weiteren Gewichtsreduzierung der Startkarte durch das Zwickerl und einer Nußschnecke zwischen den Zähnen ging es wieder weiter. Mittlerweile begann sich der Regen zu verziehen und es wurde deutlich wärmer. Nach kurzer Zeit streiften wir an einer weiteren Labestelle vorbei - nichts neues - Saft und Riegel und erreichten nach 29,59km die vierte Kontrolle.
4. Kontroll- und Labestelle

Nach einem weiteren Kontrollzwickerl war es nun an der Zeit die Regenjacke im Rucksack zu verstauen, endlich Schönwetter! Auf einem zum Teil aufgeweichten Trail durch Wiesen und Wald erreichten wir nach 32,36km die fünfte Kontrolle. Was es zur Verpflegung gab, war ohnehin schon klar - Saft und Riegel.
5. Kontroll- und Labestelle

Knapp vor dem Ziel gab es noch einmal eine Verpflegstelle, aber nichts neues zum beissen. Ach, wie vermisse ich die leckeren Speckstangerl von Karin Reiter's Verpflegstelle. Es freut mich ganz besonders, dass ich diese Verpflegstelle für den Nordwaldmarathon in Bad Großpertholz gewinnen konnte!
Das Ziel.... der erste Tag war geschafft!!!

Technische Daten aus Runtastic Pro vom 15.9.2017

Startkarte 15.9.2017

Streckenplan 15.9.2017


Urkunde 15.9.2017

Zusammenfassend war der erste Tag ohne besondere Vorkommnisse, mit Regen beginnend und mit Sonne endend. Die Strecke war sehr gut markiert und anderseits kannte man die Strecke aus den Vorjahren, die nicht oder kaum geändert wurde.
Nach Zielschluß des ersten Tages machte ich mich auf die Suche nach meinem Quartier, dem Haus Holzmann, Ostbach 8, 6105 Leutasch. Gebucht hatte ich diese Pension über booking.com. Über das Zimmer selbst kann man nichts sagen, alles nötige war vorhanden was ein Wanderer braucht, wie Warmwasser, Heizung und ein Bett. Ein kleiner surrender Röhrenfernseher mit FS1 und FS2 versüßt den Abend. Leider ist das Gratis-Wlan nicht zu gebrauchen, viel zu langsam und ständigem Verbindungsverlust. Wer eine autoritäre Quartiergeberin möchte oder braucht, ist im Haus Holzmann gut aufgehoben.

16.9.2017 Der zweite Tag des Einhornmarsches in Leutasch
Leider begann der Tag wieder mit Regen und einer Temperatur von nur +3°C. Ich hatte mich entschlossen, heute nicht wandern zu gehen, denn ich habe keine Motivation ständig im Regen zu hatschen. Doch EVG-Präsident Leopold reklamierte, dass ich jeden Tag mindestens 20km wandern muß, sonst zähle ich nicht zu seiner Gruppenwertung. Nach längeren hin und her, hatte ich die Wanderschuhe übergestreift und mich doch motiviert 20km im Regen zu wandern.
1. Kontroll- und Labestelle

Kurz nach 6Uhr schlapfte ich hinter Sigrid, Johannes und Matthias Leeb aus dem schönen Eisenstadt hinterher. Irgendwie kam ich hinterher und plötzlich zog Matthias das Tempo an. Sigrid und Joahnnes schienen auch nicht sehr motiviert und so veruchte ich Matthias Tempo mitzugehen. So erreichten wir beide die erste Kontrolle nach 5,45km. An dieser Kontrolle wieder das übliche zur Verpflegung Tee, Saft aus der Butte und Müsliriegel, alles gratis. Bei dieser Kontrollstelle war auch die Streckenteilung, 20km nach links und 30km und 42km nach links. Matthias Leeb aktzeptierte nicht, dass ich auf die 20km Strecke abbiege und somit war ich erst wieder auf der Marathonstrecke unterwegs.
Auf den Weg zur zweiten Kontolle, gab es doch Markierungsprobleme, aber schlußendlich standen wir doch davor.
2. Kontroll- und Labestelle

Nachdem auch diese Hürde geschafft war, ging es doch wieder besser markiert weiter und erreichten die dritte Kontrolle nach 14,45km. Eine in der Steiermark geborene und in Tirol lebende Bienenmutter schwingte die Zwickzange und löcherte unsere Startkarten. Ein schönes Erlebnis mit ihr über Bienen geblaudert zu haben.... Nach diesem Plauscherl und dem mächtigen Druck von Matthias folgten wir den Trail weiter nach Reith.
3. Kontroll- und Labestelle

Der Regen wurde wieder stärker und nach 19,68 km erreichten wir Mösern, die vierte Kontrolle. Überflüssig zu erwähnen, dass es wieder Saft und Riegel gab. Nach einem weitern Zwickerl in der Startkarte wanderten Matthias und ich den markierten Trail weiter.
4. Kontroll- und Labestelle

Mittlerweile sind wir bergwärts unterwegs und ausgerechnet im stärksten Regen verlangte mein Handy nach Strom. Nachdem mein iphone ohnehin so feuchtigkeitsanfällig ist, war es zeitaufwendig und mühsam im freien Felde das Powerback anzuschließen und mittlerweile ist Matthias schon über alle Berge. Aber irgendwie standen wir der Markierung entlang dann nach 28,84km vor der fünften Kontrolle. Was es als Verpflegung gab, ist auf dem Bild gut zu sehen.
5. Kontroll- und Labestelle

Nach einem weiteren Zwickerl an der 5. Kontrolle ging es flott wieder weiter. Denn ganzen Tag nur Regen und im Gegensatz zu gestern wird es den ganzen Tag so bleiben. Trostloses wandern im Regen entlang der Markierung führte uns schlußendlich zu sechsten Kontrolle. 32,24km sind geschafft.
6. Kontroll- und Labestelle

Es ist geschafft. Nach fast 7 Stunden war auch der Olympia-Marathon 2017 geschafft. Es gibt eine Differenz zwischen meiner Aufzeichnung und dem Streckenplan. Der Grund war, dass sich mein iphone zweimal abschaltete. Regen, Kälte und Feuchtigkeit ist Gift für mein Handy!   
Technische Daten aus Runtastic Pro vom 16.9.2017

Startkarte 16.9.2017

Streckenplan 16.9.2017


Urkunde 16.9.2017

Zusammenfassend war der zweite Tag geprägt vom Regen den ganzen Tag. Kleine Unsicherheit mit der Markierung vor der zweiten Kontrolle in Seefeld, sonst keine besonderen Vorkommnisse. Die Verpflegung wie gestern auch mit viel Saft und Müsliriegel. Ist nur zu hoffen, dass das Wetter sich bessert. Nach dem Zielschluß wieder ab ins Quartier und Kleidung und Schuhe trocknen.

17.9.2017 Der dritte Tag des Einhornmarsches in Leutasch
Der dritte Tag begann wie der zweite Tag geendet hat. Regen die ganze Nacht und auch heute früh nur wieder nur Regen. Mein Enschluß war für heute die 20km Strecke zu druchwandern, damit EVG-Präsident Johannes Leopold zufrieden ist und 104km ihm als Gruppe gutgeschrieben werden. Matthias Leeb war heute nicht mehr anwesend und so machten sich Sigrid, Johannes und ich wieder kurz nach 6Uhr auf den Trail. Nach 3,76km erreichten wir die erste Kontrolle.
1. Kontroll- und Labestelle

Unsere ungarischen Wanderfreunde waren bereits vor uns an der ersten Kontrolle und so entstand dieses super Foto. An der Verpflegung hatte sich auch am dritten Tag nichts geändert. Tee, Saft aus der Butte und Müsliriegel. Wie auch immer, im weiteren Abschnitt ging es wieder mal bergwärts. Ich versuchte auf diesem Abschnitt mich zu lösen, damit ich sicher auf die 20km Strecke abbiegen konnte. Nach 7,69km erreichte ich die zweite Kontrolle. Es war soweit, Marthon nach rechts und ich bog auf den 20km Trail nach links.
2. Kontroll- und Labestelle

Etwa zwei Kilometer später lief ich auf Reinhard Ryback auf und gemeinsam wanderten wir den Trail fertig. Nach 13,44km erreichten wir die dritte Kontrolle. Es regnete nach wie vor heftig und die junge Dame mit der Zwickzange fröstelte unter dem Schirm und verschwand nach dem Zwicken der Kontrollkarte wiede rim warmen Auto.
3. Kontroll- und Labestelle

Nach fast 3:30h hatten wir es geschafft.
Technische Daten aus Runtastic Pro vom 17.9.2017

Startkarte 17.9.2017

Streckenplan 17.9.2017


Gesamturkunde 15.9.2017 - 17.9.2017

Auszeichnung

Teilnehmerstatistik 2017
Zusammenfassen kann man den 18. Int. 3 Tage Einhornmarsch 2017 wie folgt:
Frischer Wind durch den neuen Eventmanager Marco Frezzini, der sehr engagiert auftrat. Die Veranstaltungshalle erhielt im Inneren ein neues sehr gelungenes Layout. Die Urkunden sind modern gestaltet worden, das gilt im übrigen auch für die ganzen Startunterlagen und alles was dazu gehört. Die riesige Veranstaltungshalle macht diese Veranstaltung zu einem echten Event.
Hat man im Inneren einiges modernisiert, so fehlt es doch im Außenbereich, heißt auf den Wanderstrecken. Über die Markierung kann man nicht meckern, die ist es echt gut und die Tafeln sind gut erkennbar und sichtbar angebracht. Die Mitarbeiter im Innen- und Aussenbereich ebenfalls sehr freundlich und hilfsbereit trotz dem ugemütlichen Wetter. Aber die Verpflegung, drei Tage nur Tee, Saft aus der Butte und Müsliriegel, auch wenn es gartis ist, eine echte Challenge für Wanderer, das sollte überdacht werden.
Gesamtgesehen eine sehr routiniert geführte 3-Tage Wanderveranstaltung mit dem neuen Eventmanager, sicher ein Gewinn! Hoffentlich münden diese Mühen auch in eine Steigerung der Teilnehmerzahlen.



 

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