Bruckneudorf - Marathoncup Austria

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14./15.9.2017 => Der alternativ vierzehnte Bewerb zum Marathoncup Austria 2017 in Bruckneudorf
Dieses Wochenende fand der den Namen nach bereits sehr legundäere Marc Aurel Marsch über zwei Tage statt. Zum 43. Mal und zum 16. Mal als Marc Aurel Marsch neu. War der alte Marc Aurel Marsch mit seinen 60km und 100km in der Nacht noch eine echte Herausforderung, so wurde er mittlerweile ziemlich abgeschwächt. Nur mehr 2x40km sind übrig geblieben, echt schade. Kaum jemand kann sich heute noch an den ebenfalls legundären Kennedy Marsch über 80km erinnern. Eine bereits etwas vergilbte Schautafel im Start-Ziel-Objekt erinnerte noch daran.

Ich reiste bereits am Donnerstag an, um an den Start zu gehen, denn am Abend ging es bereits weiter nach Leutasch zum 3-Tage IML-Marsch. Heute ein echter Heimvorteil, lediglich 40 Auotkilometer in 30min. Viele Marathonis reisten auch mit dem Zug an. Bruckneudorf ist öffentlich gut angebunden. Das Wetter soll ebenfalls schön und warm werden. Idealle Voraussetzungen also. Der Start war mit 8Uhr angesetzt, aber durch das Vorprogramm verspätet um 8.30Uhr. Das Anmeldeprozedere vor dem Start erregte etwas Ärgernis, weil das Team nicht so zusammengespielt sich präsentierte und die Warteschlange immer länger wurde. Trotzdem muß ich für den Veranstalter eine Lanze brechen, denn er stellte auch ein Anmeldesystem auf seiner Homepage zur Verfügung. Die Anmeldung über dieses System war schnell und einfach zu bedienen und die Startunterlagen wurden portofrei zugeschickt. Ich nutzte es und brauchte mich auch nicht anzustellen. Hätten diese moderne Option mehr Marathonis genutzt, hätte es auch den Stau nicht gegeben und daher kann ich diese von manchen harte Kritik nicht akzeptieren. Bei der Laufbewegung gibt es meist nur mehr eine oneline Anmeldung und funktioniert problemlos und warum soll das bei der Wanderbewegung nicht auch funktionieren? Man soll statt dem ewigen Meckern auch einmal was neues und modernes akzeptieren, wie eben ein oneline Anmeldesystem.

Nun, wieder zurück zum Sportlichen. Nach dem Startschuß kurz nach 8.30 Uhr ging es los. Überraschend viele Marathonis zogen laufend vom Start weg. Vorne natürlich wieder dabei Johannes Macho. Ich konnte dieses Tempo nicht mitgehen und berief mich auf mein Tempo. Es waren  ja doch wieder 40km, die zu durchwandern waren. Trotzdem konnte ich bis zur ersten Kontrolle bei Kilometer 8 einige, vielleicht auch zu schnell begonne, Läufer und Läuferinnen überholen.
1. Kontroll- und Labestelle

Nach Einholung des Kontrollstempels und verzehr einer Banane ging es weiter. Nur mehr ein junger Läufer aus St.Pölten war mir dicht auf den Fersen. Schlußendlich überholte er mich auch und erreichte vor mir die zweite Kontrollstelle nach 14km. Wieder schnell eine Banane und weiter ging es.
2. Kontroll- und Labestelle

Nun folgte ein Abschnitt wo die Markierung für einige Verwirrung sorgte. Hatte wir beide noch das Glück eine gelbe Markierung auf einer Wurzel noch richtig zu deuten, so bogen nachkommende Wanderer falsch ab und folgten einen Weg weiter in den Wald. Aber uns beide war das Glück auch nicht lange hold, denn einige Kilometer weiter kam eine Kreuzung im Wald wo die Markierungstafeln am Boden lagen. Leider trafen wir die falsche Entscheidung und wanderten statt den Weg links nach Winden geradeaus und kamen immer weiter in den Wald, wo wir überraschenderweise auf den Spitzenreiter Johannes Macho aufliefen. Er beratschlagte bereits mit zwei Radfahrern über den Weiterweg. Zum Glück waren die beiden Radfahrer aus der Gegend und erklärten uns sehr bereitwillig den Weiterweg nach Winden zur dritten Kontrollstelle. Mit dem Streckenplan in der Hand war es dann kein Problem die Kontrollstelle zu finden.
3. Kontroll- und Labestelle Winden

Nach dieser Enttäuschung über das Verlaufen stellte ich ab, trank eine Cola und wanderte den Weg weiter. Mittlerweile haben uns durch das Verlaufen viele Marathonis wieder überholt. Für mich war diese Tour gelaufen. Johannes Macho zog davon und hinterher der junge Läufer aus St.Pölten. Nach 33km erreichte ich ebenfalls die 4. Kontrolle. Genüßlich verschlang ich eine Banane und trank eine Cola, bevor ich mich auf den Schlußabschnitt machte.
4. Kontroll- und Labestelle

Nach Einholung des letzten Kontrollstempel folgte ich den Weg Richtung Ziel, überholte einige bereits müde römische Legioniäre, die auf der kurzen Strecke unterwegs waren. Die schwitzten nicht wenig in der römischen Ausrüstung. Ich wollte keineswegs tauschen. Schlußendlich erreichte ich auch das Ziel in der Kaserne in Bruckneudorf.
Das Ziel.... es ist geschafft!!!

Zusammenfassend darf man festhalten, ich kann nur vom ersten Tag berichten, dass dieser Marc Aurel Marsch vom Verantwortlichen Markus Spannbruckner gut organisiert wurde. Das es Schwächen gab, ist nicht weg zu diskutieren und diese Schwächen sind ohne Emotionen zu verbessern und das gilt für beide Seiten. Diesen Marc Aurel Marsch für als nicht geeignet zu haltenn und auf der anderen Seite ein Unteroffizier die Aussage trifft, dass jene die sich verliefen, als "Hirnlos" hinstellt ist keine Lösung. Emotionen bringen keine Lösungen!!!

Natürlich gibt es auch zu diesem Event wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
Zu den Impressionen... weiter ...

Auch ein paar Impressionen aus meiner Kamera, weiter ...

Technische Daten aus Runtastic Pro vom 14.9.2017

Teilnehmerstatistik 2017

Startkarte 14.9.2017


Streckenplan 14.9.2017

Urkunde 14.9.2017

Auszeichnung


 

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