Grünau im Almtal - Marathoncup Austria

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29.7.2017 => Heute der achte Bewerb zum Marathoncup Austria 2017 in Grünau im Almtal
Nach meiner Teilnahme in Tauplitz und Ramsau nun endlich mein Bericht über die Vorzeige-Wanderveranstaltung von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut in Grünau im Almtal.
Nach einer Fahrt von fast drei Stunden erreichten Dr. Brigitte Rafael und ich den Start bei der ASKÖ Stockschützenhalle um 6.20Uhr. Eingewiesen wurden wir auf einem extra angelegten Parkplatz von einem sehr netten Herrn. Das Wetter schon beginnend mit herrlichem Sonnenschein und es sollte wie angekündigt sommerlich heiß werden, also heißt es für mich Tempo machen, damit ich die Kühle des Morgens noch weitgehenst nutzen konnte. Die Startunterlagen waren bereits vorbereitet und so konnte ich die Reise über die Marathonstrecke um 6.25Uhr beginnen. Da die Startzeit bereits 6Uhr war, waren die meisten Marathonis bereits auf der Strecke. 107 sollten es nach Auskunft gewesen sein. Bei nicht schwieriger und wenig Anstieg erreichte ich nach 6,69km um 7.29Uhr die erste Kontroll- und Labestelle bei der Talstation Kasbergbahn.
1. Kontroll- und Labestation Kasbergbahn

Nach Einholung des Kontrollstempels folgte ich weiter den orangefarbigen Markierungsbändern. Ich befinde mich nun im Gebiet Langau und erreichte gemeinsam mit Dipl.Ing. Hubert Hartl die zweite Kontroll- und Getränkestation bei der Enzenbachmühle. Diese Station wurden von den hoch motivierten Damen Sigrid Hager und Evelyne Schmidt mit ihren zwei süßen kleinen Töchtern betreut. Die Uhr zeigt bereits 7.54 und 9,63km sind geschafft.
2. Kontroll- und Getränkestation Enzenbachmühle

Ab nun sollte die Sache etwas ernster werden. Kurz nach der Kontrollstelle begann der teils steile Anstieg am Glöckerlweg. Erinnerungen an Ebbs kamen kurz hoch, aber eben nur kurz, denn nach einer guten Stunde erreichte ich die Sonderkontrolle, die mit Wanderfreund und Spitzenwanderer Johannes Macho besetzt war. Gewissenhaft notierte er die Teilnahmenummer in seiner Liste und zwickte eine geometrische Figur, ein Dreieck aus der Startkarte. Kurz unterrichtete er mich, dass noch 9 Marathonis vor mir sind und ich zu langsam sei!!!
Sonderkontrolle Glöckerlweg

Nachdem nun der erste Anstieg geschafft war, folgte nun ein längerer gemächlicher Abstieg, immer noch dem Glöckerlweg folgend nach Grünau, wo ich um 9Uhr und 15,74 die Kontroll- und Labestelle im Privathaus der Familie Länglacher erreichte. Die Labestelle betreute neben der Familie Länglacher auch noch der sehr bedächtige und umsichtige Mustafa Isovits mit seinem Freund Franz Killinger. Herr Länglacher erklärte noch die Vorteile der Merinwolle für die Sport- und Freizeibekleidung. Wer Interesse hat, kann auch reinschauen unter www.scroc.eu. Für mich war es nun Zeit für ein Speckstangerl und Cola. Habe aber nich viel Zeit, denn ich habe immer noch die drohenden Worte von Johannes Macho im Ohr, ich sei zu langsam.  
3. Kontroll- und Labestelle Ulli Länglacher

Nach dieser kurzen Pause folgte nun ein eben dahingehender Weg zur vierten Kontroll- und Labestelle Redlmühle, welche ich um 9.26Uhr nach 19,41km erreichte. Wieder mußte eine Cola her, denn ich wußte jetzt geht es auf den Zwillingskogel. Betreut wurde diese Labestelle von den lieben Damen Sieglinde Stogmeyer und Emma Hartinger.
4. Kontroll- und Labestelle Redlmühle

Nun, folgten wir der Markierung gemächlich ansteigend durch den Hauergarben, wo nach 22,16km plötzlich der unverwüßtliche Franz Haider am linken Wegesrand auftauchte. Wie sich herausstellte betreute er die Sonderkontrolle Hauergraben. 5 Marathonis seien noch vor mir so seine Aufzeichnungen. Auch er zwickte als geometrische Figur einen Kreis aus der Startkarte.
Sonderkontrolle Hauergraben

Nach kurzem Smaltalk und einem Becher Mineralwassser marschierten die Beine, etwas steiler werdend, den Weg Richtung Zwillingskogel. Wir erreichten aber nicht den Gipfel, sondern drehten beim "Durchgang" wieder talwärts. Auch der zweite Anstieg ist nun geschafft. Um 10.38 und nach 27,67km erreichte ich die Kontroll- und Labestelle Fischerbühel.
Bereut wurde diese Labestelle von hochleistungs- und highend Langstreckenmarathoni Josef Sellmaier aus Deutschland. Natürlich auch wieder eine Cola getrunken und eine Banane verschluckt.
5. Kontroll- und Labestelle Fischerbühel

Nach einer weiteren kurzen Pause nun der Weiterweg, ziemlich eben, nach Matzing und Mühldorf und weiter wieder leicht ansteigend zur sechsten Kontroll- und Labestelle Tießenbach zur Familie Suchy. Da waren wir doch im Vorjahr auch schon, so meine Erinnerungen. Nun, um 11.16Uhr und lt. runtastic 33,48km erreichte ich diese Kontrollstelle und siehe da, auch Albert Graf ist gerade im wegwandern, als ich eintraf. Ich erwähne in deshalb, weil er mir das Leben auf den Strecken so schwer macht.
6. Kontroll- und Labestelle Tießenbach
Nach einer weiteren Cola, es wird zunehmend heißer, nun wieder ein Stück zurück und weiter nach Grubbach, Lippenannerl, Gangljodl und Wieselmühle zur bereits einmal angelaufenen Redlmühle, welche ich um 12.03Uhr und 39,59km erreichte. Auch wieder eine Cola getrunken und Smaltalk geführt mit Marathonis, die sich nun auf die Schleife Hauergraben machten. Für mich ging es nun nur mehr Richtung Ziel. Etwa 3,5km sollten es noch sein, so die Information an der Labestelle.
7. Kontroll- und Labestelle Redlmühle

Entlang der Alm ging es nun Richtung Ziel bis ich etwa 2km vor dem Ziel bemerkte, dass Markierungsbänder umgehängt wurden. Die orangefarbigen Bänder zeigten nun rechts zur Pension Grünauhof statt weiter der Alm entlang. Erkennbar war das leicht, weil die Bänder bereits zerknüllt angebracht wurden. Ich habe ja zu diesem Thema bereits meine Erfahrungen und Warnungen in einem Bericht verfasst und veröffentlicht. Wer daran Interesse hat, die mit viel Idealismus aufgestellte Wanderveranstaltung zu stören ist ein Rätsel und absolut unfair gegenüber Wanderer und Veranstalter! Ich habe die falsch hängenden Bänder abgenommen, damit sich nicht noch mehr in diese falsche Richtung verlaufen. Ein Wanderer folgte berteits diesen falschen Weg und kam wieder zurück und gemeinsam wanderten wir ins Ziel!

Nach 6:04 Stunden war diese tolle Strecke durchwandert.
Technischen Daten aus Runtasti Pro


Zusammenfassend schließt dieser 5. Salzkammergut WanderMarathon nahtlos an die bereits 4 vorigen Marathons an.
Stets hochstehend und perfekt mit sehr viel Idealismus und Einsatzbereitschaft durchgeführt von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut rund um Obmann Helmut Reiter und das würdigen und schätzen auch die Marathonis mit einer Rekordbeteiligung von 156 StarterInenn aus dem In- und Ausland! Egal ob es um Wegführung, Markierung, Verpflegung, Auszeichnung oder das ebenfalls sehr engagierte und erfahrene Team geht, es gibt nur Bestnoten!
Der Salzkammergut WanderMarathon ist und bleibt eine Vorzeigeveranstaltung auf höchstem Niveau!

Natürlich gibt es auch zu diesem Event wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
Zu den Impressionen... weiter...

Es gibt auch ein paar Bilder aus meiner Kamera... weiter...

Startkarte 2017


Streckenplan 2017


Urkunde 2017

Stoffaufnäher

Original-Innkreisdurchmesser 88mm


 

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