Pichl-Vorberg - Marathoncup Austria

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25.6.2017 => Heute der siebente Bewerb zum Marathoncup Austria 2017 in Pichl-Vorberg
Keine guten Wettervorhersagen für den 11. Dachstein Marathon in Pichl-Vorberg. Gewitter und Regenschauer sollten uns den ganzen Tag über begleiten. Bei der Anreise war es vor dem Semmering noch trocken und nach dem Semmering auf steirischer Seite waren die Straßen bereits naß. Kurz nach 6Uhr erreichten wir das Start-Zielgelände bei der Pension Arnika. Nach längerem Parkplatz suchen wollte ich knapp an der Pension parken, aber eine höffliche aber bestimmte Stimme mahnte mich, den etwas weiter weg gelegenen Parkplatz zu nutzen.
Nach dem Startprozedere startete ich gemeinsam mit Evelyne Schmidt um 6.18Uhr. Die Temperatur mit +15°C recht angenehm, aber bewölkt. Alle Marathonis bereits auf der Strecke und so liefen wir nach und nach auf unsere Marathonis auf.
Die Marathonstrecke auch heuer wieder meist auf der permanenten Strecke, beginnend von der Pension Arnika, an den Kulmschanzen vorbei, zurück nach Vorberg und wieder nach Osten drehend nach Untere Leiten, nordwärts drehend zum Lodenwalker und zurück nach Ramsau. Von Ramsau den Rittissberg umrundend wieder zurück zur Pension Arnika.
Schnellen Schrittes erreichten wir die erste Selbstkontrolle nach 2,48km.
1. Selbstkontrolle bei Tritscher

Nach dem Zwickerl ging es kurz ansteigend und dann relativ eben dahin bis wir nach 7,74km die Kontrollstelle in Kulm erreichten. Wie im Bild zu sehen, bereits einige Marathonis (Helmut, Johannes und Gerhard) beim Stempeln und Wasseraufnahme.
2. Kontrollstelle bei Kulm
Nach kurzem Smaltalk und Einholung des Kontrollstempels folgten wir weiter den Tafeln und Markierung des Marathons.
Nach 11,57km erreichten wir bereits die dritte Kontrolle in Vorberg, beim GH Fichtenheim. Mittlerweile erfahren wir, dass nur mehr ein "Läufer" vor uns sei. Irgendwie rätselhaft, denn wir vermissen die "Schnellen" und auch die Anzahl der gestarteten 72 Marathonis stimmte nicht.
3. Kontrolle beim GH Fichtenheim in Vorberg

Wer ist der "Läufer" vor uns? Nunja, nach der Stempelung der Startkarte folgten wir den Weg weiter durch die Untere Leiten und weiter zur nächsten Kontroll- und Labestelle in Rössing, die Jausenstation Almstube nach fast 21km.
4. Kontrolle in Rossing bei der Jausenstation Almstube

Nach Einholung des Kontrollstempels nun weiter der Markierung entlang nach Ramsau. Evelyne hat sich entschieden, die Zeit besser nutzen zu wollen und blieb nun zurück. Die Glocken der Kirche in Ramsau waren zu hören, als ich den Ort erreichte. Es ist 10Uhr und die Gläubigen feiern die hl. Messe. Leider begann es zu diesem Zeitpunkt auch heftig zu donnern und bereits dicke Tropfen fielen vom Himmel. Mittlerweile ist auch klar wer der "Läufer" ist. Es ist Albert Graf. Gemeinsam erreichten wir nach 28,27km die Vereinslabe- und Kontrollstelle Ramsau. Es ist die 5. Kontrolle. Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder viele leckere Sachen zum Verzehr. Für mich war es nun auch an der Zeit mal was zu trinken und so erwarb ich eine Cola. Nach dieser kurzen Pause ging es flotten Schrittes gemeinsam mit Albert weiter. Das Donnern erfolgt bereits in kürzeren Abständen und der Regen wurde stärker.
5. Kontrolle an der Vereinslabestelle in Ramsau

Nach etwa weiteren 3km folgte nun der Anstieg zur Umrundung des Rittissberges. Nach 32,72km erreichten wir die Selbstkontrolle am Rittissberg. Es war nicht mehr möglich mit meinem iphone diese Selbstkontrolle zu fotografieren, zu stark war der Regen, lediglich ein Screenshout konnte ich im Schutz meines breiten Körpers noch machen. Die Startkarte bereits feucht und naß und so quetschte ich die Karte durch die Lochzange. Naja, Loch war das keines mehr....
6. Selbstkontolle am Ritterssberg
Aber es half nichts, wir mußten weiter. Ich nur bekleidet mit einem T-Shirt und kurzer Hose. Startkarte und Handy in der Beckentasche verstaut, aber auch ohne schützendes Plastiksackerl. Ich war also dem bereits starken Regen total ausgesetzt. Ich habe die Wettersituation total unterschätzt, muß ich leider zugeben. Keinen Schirm, keinen Regenschutz und so klebte bald das T-Shirt an der nassen Haut und in der Beckentasche wurde es immer feuchter und nässer.
Als wir auf dem Anstieg im Wald zur Sonnenalm waren, hatte ich bereits große Sorge um mein iphone, denn dieses Ding mag überhaupt keine Feuchtigkeit. So versuchte ich im Schutze der Bäume das Handy in die Plastikverpackung der Tempo Taschentücher zu stopfen, was schlußendlich auch gelang.
Im strömenden Regen erreichten wir die Schutzhütte auf der Sonnenalm. Der Kontrollstempel vor dem Eingang der Hütte plaziert, zwar von einem Stoffdach geschützt, aber trotzdem hat das Stempelkissen bereits Wasser geschöpft.
Triefend von dem Regen standen wir im Eingang der Hütte. Der freundliche Hüttenwirt fragte, ob er uns ein Handtuch reichen soll, und das war nach anfänglicher Skepsis eine sehr gute Idee. Sich mal trocken zu reiben, auch wenn es nach ein paar Minuten wieder im Regen weiter gehen muß. Wir kauften uns je eine halbe Weizen, auch wenn eine heiße Tasse Tee besser angebracht gewesen wäre. Wer von uns beiden holt nun den Stempel, der noch immer im Freien liegt, in die Hütte, damit wir unseren K-Stempel in die Startkarte drücken können. Meine Startkarte kaum mehr zu lesen, aber ich versuchte mit einer Serviette sie etwas trocken zu bringen, damit ich den Stempelabdruck aufbringen konnte bevor sie sich total auflöste. Nach etwa 15min Pause starteten wir zu den noch ausstehenden 5km in Ziel. Beim verlassen der Hütte nach wie vor starker Regen und nach kurzer Zeit begann auch das Geblitze und gleich nachfolgend das Krachen der Donner. Etwas unheimlich diese Situation. Von der Sonnenalm bis ins Ziel, die Pension Arnika, gab es nur mehr laufen, um diese schnellsten zu erreichen und um 11.45Uhr erreichten wir im nach wie vor strömenden Regen, schlußendlich unser Ziel. Fotografieren war mir von der Vereinslabestelle bis ins Ziel nicht mehr möglich.


Zusammenfassend war auch dieser 11. Dachstein Marathon eine sehr gut organisierte Veranstaltung vom Wanderverein Dachstein unter Obfrau Heidi Pilz und ihr überaus freundlichen und hilfsbereiten Team. Die Wanderstrecke war neben der Permanentmarkierung auch mit orangenen Bändern und eingeschweißte Richtungspfeile markiert und sehr gut lesbar. Über die Verpflegung gab es auch nichts zu meckern. Mit den leckeren Sachen alles da was ein Wanderer so benötigt. Die Auszeichnung entspricht auch dem Standard, also auch nichts zu meckern.

Und trotzdem stellt sich die Frage, warum nur 72 Marathonis den Weg nach Pichl-Vorberg gefunden haben?
Kann ich die Meinung von Euch Marthonis haben? Bitte mir unter preissl1@chello.at Eure Meinung dazu mitteilen.
Ich persönlich denke nämlich, dass sich diese Veranstaltung mehr Teilnahmen verdient hätte.

Natürlich gibt es auch zu diesem Event wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
Zu den Impressionen... weiter...

Teilnehmerstatistik 2017

Startkarte 2017
Meine Startkarte nach den heftigen Gewittern

Streckenplan 2017

Urkunde 2017

Stoffaufnäher

Originalgröße 60x80mm


 

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