Ebbs - Marathoncup Austria

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18.6.2017 => Heute der sechste Bewerb zum Marathoncup Austria 2017 in Ebbs
43 Marathonis unserer Marathoncupfamilie nahmen den Weg nach Ebbs/Tirol, um am bereits legendären Kaosamarsch teilzunehmen. Für die Wertung für den Marathoncup reichte bereits die klassische Strecke des Kaosamarsches - ist schwierig genung. Die Wettervorhersage für den Veranstaltungstag versprach herrliches Wanderwetter, was schlußendlich dann auch stimmte. Die Veranstaltung des Koasamarsches findet traditionell in zwei Kategorien, Lauf und Marsch, statt. Die Startzeit für die Wanderer war mit 6Uhr - 9Uhr und die Läufer mit Massenstart um 8Uhr angesetzt. Heuer erstmals neu, dass auch die WanderMarathonis mit Startnummer und wenn gewollt mit einem Chip auf die Strecke geschickt wurden.
Nun, ich entschied mich als Wanderer, die 44km Variante zu probieren. Mit leichter Kleidung und dieses Mal auch mit Stöcken, machte ich mich bereits um 5.33Uhr auf die Reise. Obwohl der offizielle Start erst um 6Uhr sein sollte, machten sich bereits viele Marschierer auf den Weg, um wahrscheinlich der nahenden Hitze noch möglichst zu entgehen. In der Tat, heute absolut traumhaftes Bergwetter und es verspricht gegen Mittag und Nachmittag ziemlich heiß zu werden.
Während die Marschierer auf der klassischen Strecke bei etwas 2,5km den Anstieg auf die Vorderkaiserfeldenhütte begannen zweigte ich auf die 44er Strecke ab. Vorerst dachte ich, ich bin alleine am 44er aber schnellen Schrittes schloß Johannes Macho auf und so wanderten wir zwei gemeinsam diese 11km Schleife, zuerst nach Oberbuchberg, bergwärts zum GH Zahmer Kaiser

und weiter zur Aschinger Alm. Herrliches Panorama bei Sonnnenaufgang begleitete uns.

Auf der Aschinger Alm trafen wir auf die erste Verpflegstelle. Nach etwas Nahrungs- und Flüßigkeitsaufnahme ging es nach kurzer Pause wieder weiter, bis wir bei der Ebbser Jadgthütte in den klassischen Teil - schwarze, anspruchsvolle Strecke, einmündeten.
Nun begann auch für uns der steile Aufstieg auf die Vorderkaiserfeldenhütte. Während ich noch einige Bilder schoß, zog Johannes bereits hoch und ich verlor ihn immer mehr aus den Augen. Leider mußte ich feststellen, dass die Stöcke auf diesem steilen, mit Steinen, Wurzeln und Stufen durchsetzten Steig, für mich keine Hilfe waren! Ein kurzes Stück bergwärts saß bereits ein junges Mädchen mit bleichem Gesicht und mit sich selbst beschäfftigt. Je weiter ich hochkroch, umsomehr Marschierer waren zu überholen. Auch unsere ungarischen Marathonis, allen voran Lajos Nagy, stürmten den Steig hoch. Die sind echt gut trainiert, so meine Gedanken... Vom Aufstieg gezeichnet, erreichte ich schlußendlich auch die Vorderkaiserfeldenhütte auf 1388m um 8.10Uhr bei Kilometer 17. Viele unserer Marathonis haben den Aufstieg auch bereits geschafft und genossen das Panorama und die obligate Verpflegung. Cola gab es, da mußte ich zulangen. Johannes ist bereits weg und nicht mehr gesehen und so machte ich mich wieder alleine auf den Weg.

Da heroben ist es kühl geworden und das vom Schweiß getränkte T-shirt kühlte noch zusätzlich. Nachdem die Stöcke keine Hilfe waren, schob ich sie zusammen und trug sie bedeutungslos mit. Nun folgte der Überstieg zur Hochalm. Wieder meist auf einem schmalen mit Wurzeln und Steinen übersäten Steig. Aber man kämpft und so erreichte ich die Hochalm, unsere nächste Verpflegstelle nach 3:46h und 23km. Siehe da, Johannes hat auf mich gewartet, echt super! Nach einer kurzen Pause zur Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme folgte nun der vermeintlich letzte Anstieg

auf das Stripsenjoch, aber es sollte anders kommen. Wieder folgte ich den Spuren unserer Marathonis und erreichte das Stripsenjochhaus nach 4:25h und 26,2km. Hier wurde nicht nur die Zeit über den Chip erfaßt, sondern auch ein Kontollstempel für die Startkarte des Wanderers vergeben. Verpflegung war genug vorhanden. Speziell die Bananen schmeckten zu dieser Zeit ausgezeichnet. Nach einer weiteren kurzen Pause begann der teils meist auf Stufen steile Abstieg vom Stripsenjochhaus.

Nach 4:56h und fast 30km erreichte ich die Verpflegstelle "Hinterbärenbad".

Ab hier gab es die erste Überraschung. Nicht wie aus füheren Jahren gewohnt, weiter den Kaiserbach talwärts entlang, sondern nach rechts hoch in den Wald, angeblich ein Wunsch der Läufer. Wie auch immer, es geht den Markierungstafeln des Koasa Marathons durch den Wald entlang bis wir plötzlich in einer Kehre die nächste Kontrollstelle erreichten. Keine Verpflegung, nur die Chiperfassung. Mittlerweile sind fast 33km geschafft.
Ab nun ging es einer breiten Forststraße talwärts, aber nach etwa einem Kilometer ging es wieder rechts über anfangs Stufen in den Wald hoch. Ich folgte diesen mit den Markierungstafeln markierten Weg und landete bei der nun letzten Kontroll- und Verpflegstelle "Steinbruch". In diesem Streckenabschnitt sah ich wie die Läuferinnen des Halbmarathons ihr bestes gaben...

Die Anstiege sind längst vorbei und nun folgte der fast ebene Streckenabschnitt ins Ziel, welches ich nach offizieller Zeit von 6:34h erreichte - ich hatte ja auch einen Chip. Ich konnte den ersten Läufer über die 44km Distanz noch knapp auf Distanz halten, klar ich bin ja auch um 147 Minuten früher gestartet.

Zusammenfassend darf man ruhig behaupten, dass Andreas Moser mit seinem gesamten Team perfekte Arbeit geleistet hat! Bedenkt man welch logistische Meisterleistung dahintersteckt, wenn zwei Events wie Laufen und Wandern gleichzeitig über die Bühne gehen müssen. Wie schon erwähnt die Organisation perfekt. Keine Probleme mit Quartiere, Parkplätze, Verpflegung oder Markierung. Herzlichen Dank für dieses ausgezeichnete schöne Event! Der Koasa Marsch ist sicher einer der anspruchstvollsten Strecken innerhalb des Marathoncups und daher auch allen Marathonis herzliche Gratulation und Respekt für diese herausragende Leistung!

Ich persönlich halte es für eine gute Idee, Wanderer auch mit Startnummer und Chip auszustatten, wenn vorhanden. Auch die Anmeldung über die Anmeldeplattformen ist zukunftweisend. Wandern 4.0 ist die Zukunft!

Natürlich gibt es auch zu diesem Event wieder tolle Bilder von unserem Pressefotografen, vielen herzlichen Dank!
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Teilnehmerstatistik 2017

Startnummer 2017


Streckenplan 2017
keine

Urkunde 2017

Aufstecknadel 2017
kein Stoffaufnäher

Originalgröße 26x32mm

 

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